Foto: Lars Breitzke
Cassandra Nanfack beendet ihre aktive Handballkarriere
Cassandra Nanfack wird ihre Handballkarriere nach der laufenden Saison beenden. Die Rückraumspielerin, die seit der Saison 2020/2021 für den HSV Solingen-Gräfrath aktiv war, zieht sich aus dem Leistungssport zurück, um künftig mehr Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. Sie wird nach Hamburg zurückkehren, wo ihre familiären Wurzeln liegen.
Die heute 30-Jährige wechselte vor fünf Jahren vom damaligen Ligakonkurrenten Buchholz-Rosengarten nach Solingen. Während ihrer Zeit beim HSV überzeugte Nanfack vor allem mit ihrer Dynamik im Eins-gegen-eins und ihrer Einsatzbereitschaft im rechten Rückraum. Nach einer durch ihre Schwangerschaft bedingten Pause in der Saison 2022/23 kehrte sie pünktlich zur entscheidenden Phase des Aufstiegskampfs zurück und hatte im Mai 2023 maßgeblichen Anteil am Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga.
Geschäftsführer Stefan Bögel würdigte Nanfack als „feste Größe des Vereins“, die sportlich wie menschlich eine wichtige Rolle gespielt habe:
„Nach fünf wunderbaren Jahren heißt es nun Abschied nehmen von Cassandra Nanfack – nicht nur von einer großartigen Mitspielerin, sondern auch von einer Freundin. Sie hat uns mit ihrer Leidenschaft für den Handball und ihrer warmherzigen Art tief beeindruckt. Wir wünschen ihr und ihrer Familie alles erdenklich Gute für den neuen Lebensabschnitt in Hamburg.“
Auch Nanfack selbst blickt mit Dankbarkeit auf ihre Zeit beim HSV zurück:
„Diese Jahre waren geprägt von vielen Höhen und Tiefen – ich habe hier gelacht, geweint und bin gewachsen. Doch nun ist es für mich an der Zeit, nach Hamburg zurückzukehren. Als Mutter eines kleinen Sohnes ist es mir wichtig, ihm ein familiäres Umfeld zu bieten. Der Abschied fällt mir nicht leicht, aber er fühlt sich richtig an. Ich danke dem gesamten Verein für die Unterstützung und Herzlichkeit in all den Jahren.“
Mit dem Karriereende von Cassandra Nanfack verliert der HSV Solingen-Gräfrath eine erfahrene Spielerin und geschätzte Teamkollegin. Der Verein betont, dass Nanfack weiterhin zur „Handballfamilie“ gehören wird – unabhängig von ihrem sportlichen Weg.
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