Leverkusen: Die Hoffnung lebt

Foto: Jörg Dembinski

Die Handballerinnen des TSV Bayer Leverkusen haben mit einem knappen 26:25 (12:13)-Heimsieg gegen den BSV Sachsen Zwickau das Play-down-Finale ausgeglichen und ein drittes Spiel um den Klassenerhalt erzwungen. Nach der deutlichen 18:27-Niederlage im ersten Duell der Best-of-three-Serie stand der Rekordmeister unter Zugzwang – und zeigte in der heimischen Ostermann Arena eine kämpferisch überzeugende Leistung.

Die Partie entwickelte sich von Beginn an zu einem engen und umkämpften Spiel. Leverkusen erwischte den besseren Start und ging zunächst mit 4:2 in Führung. Zwickau konterte und lag wenig später mit 7:5 vorn. Zur Halbzeit lag der BSV mit 13:12 knapp in Führung. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung ausgeglichen. Zwar setzte sich Zwickau beim 16:14 kurzzeitig ab, doch Leverkusen kämpfte sich zurück und drehte das Spiel. Fünf Minuten vor Schluss lagen die Gastgeberinnen mit 26:23 in Front.

Zwickau versuchte in der Schlussphase mit der siebten Feldspielerin und einer offensiven Deckung den Rückstand aufzuholen – wie bereits in der Hauptrunde, als ihnen beim 24:24 in ähnlicher Situation ein später Ausgleich gelang. Diesmal blieb Leverkusen jedoch stabil genug, um den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Ein letzter Ballverlust 40 Sekunden vor dem Ende hätte Zwickau beinahe noch eine Ausgleichschance beschert, doch die Elfen retteten den ersten Saisonsieg ins Ziel.

Mit dem 1:1-Ausgleich in der Serie kommt es nun zu einem entscheidenden dritten Spiel am 23. oder 24. Mai in Zwickau. Der Gewinner dieser Partie sichert sich den Verbleib in der Handball-Bundesliga der Frauen.

Pia Terfloth zeigte sich nach dem Sieg erleichtert: „Es war ganz viel Kampfgeist und ganz viel Willen sowie Blut, Schweiß und Tränen. Wir können das für einen Moment genießen, bevor es in das dritte Spiel geht.“ Für das Entscheidungsspiel zeigte sie sich optimistisch: „Jetzt ist alles möglich.“

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