Nervenschlacht bis zur letzten Sekunde

Foto: TG Nürtingen

Die TG Nürtingen hat in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen einen knappen 31:30-Auswärtssieg bei den „Tigers“ des VfL Waiblingen gefeiert. In einem spannungsgeladenen Spiel in der Rundsporthalle ging es in der Schlussphase Schlag auf Schlag – mit dem besseren Ende für die Gäste aus Nürtingen.

Schon zur Halbzeit führte Nürtingen mit 15:13, doch die Gastgeberinnen hielten über weite Strecken dagegen und nutzten jede Schwächephase der TG konsequent aus. Besonders in der zweiten Hälfte entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit zahlreichen Führungswechseln, Zeitstrafen und taktischen Wechseln – inklusive riskanter Manöver wie dem Spiel mit zusätzlicher Feldspielerin auf beiden Seiten.

In der Crunchtime zeigten die Torhüterinnen beider Teams starke Paraden. Nürtingens Sophie Leenen avancierte in den letzten Minuten zur Matchwinnerin: Sie parierte nicht nur einen Siebenmeter, sondern auch mehrere freie Würfe und hielt damit den knappen Vorsprung fest. Auf der anderen Seite scheiterte Waiblingen in den letzten Sekunden mehrfach am Pfosten oder an sich selbst.

Obwohl Waiblingen in der Schlussminute alles auf eine Karte setzte und die Torhüterin zugunsten einer zusätzlichen Feldspielerin vom Feld nahm, blieb der Ausgleichstreffer verwehrt. Nürtingen überstand auch die letzte Auszeit der Gastgeberinnen und brachte den Sieg mit viel Kampfgeist über die Zeit.

Mit diesem Erfolg sichert sich die TG Nürtingen wichtige Punkte im engen Mittelfeld der Tabelle – ein Sieg, der nicht nur auf dem Papier knapp war, sondern auch auf dem Spielfeld erkämpft werden musste.

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