Acht Treffer gegen den BVB: Quist beste HSG-Werferin (Foto: Weibz.fotografie)

Die HSG Blomberg-Lippe muss sich nach einem leidenschaftlichen Auftritt dem BVB mit 26:32 (14:18) geschlagen geben. Die Blombergerinnen verabschieden sich somit aus dem Pokalwettbewerb und können sich nun auf den anstehenden Bundesligaalltag fokussieren. Beste Werferin aufseiten der HSG war Laetitia Quist mit acht Treffern.

Die Vorzeichen vor dem Pokalkracher gegen den BVB standen alles andere als gut für das Team von HSG-Cheftrainer Steffen Birkner. Im Vorfeld der Partie musste der gebürtige Stralsunder auf einen dezimierten HSG-Kader zurückgreifen. Doch die Zuschauer an der Blomberger Ulmenallee bekamen ein mutig aufspielendes Team aus der Nelkenstadt zu Gesicht. Angetrieben von einer starken Melanie Veith im HSG-Gehäuse, brachten ihre Vorderfrauen erneut eine leidenschaftliche Leistung auf die Platte. So konnten sich alle HSG-Fans nach 12 gespielten Minuten über eine 9:6-Führung auf der Anzeigetafel freuen. Doch im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts zeigten die Schwarz-Gelben immer mehr ihre individuelle Klasse und drehten die Partie. Bei einem HSG-Rückstand von 14:18 ertönte schließlich die Halbzeitsirene.

„Wir haben im Vorfeld der Partie gesagt, dass wir einen großen Kampf liefern wollen und ich glaube, dem sind wir gerecht geworden. Wir haben alles in die Waagschale geworfen, was möglich war“, so HSG-Cheftrainer Steffen Birkner zu der Leistung seiner Mannschaft.

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Nach der Pause ließ sich die HSG Blomberg-Lippe aber nicht hängen, kämpfte sich nach einem Vier-Tore-Rückstand zurück in die Partie und glich zum Spielstand von 25:25 nach 50 Spielminuten aus. Neben einer leidenschaftlichen Mentalität zeichnete die Leistung des lippischen Bundesligisten eine aggressive Abwehrdeckung und eine zielstrebige Offensive aus. Am Ende reichte eine aufopfernde und geschlossene Mannschaftsleistung allerdings nicht aus, um dem BVB in den letzten Minuten der Partie noch einmal zwingend gefährlich zu werden. Die Blombergerinnen müssen sich dem BVB letztlich 26:32 geschlagen geben und scheiden aus dem Pokalwettbewerb aus.

„Wir sind natürlich enttäuscht, dass wir heute nicht weitergekommen sind. Ich glaube, wir haben heute eine engagierte Leistung meiner Mannschaft gesehen. Wir waren dran, aber am Ende fehlen uns leider die Körner für die richtige Entscheidung. Das tut uns heute weh und macht uns traurig. Aber es geht weiter und wir blicken nach vorne. Jeder in der Halle hat heute gesehen, was mit dieser Mannschaft möglich ist“, so Birkner abschließend.

Weiter geht es für die HSG Blomberg-Lippe im Ligaalltag am 11. Dezember gegen die SU Neckarsulm. Der Anwurf für das nächste Bundesligaspiel der HSG erfolgt um 16 Uhr.

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