Foto: Jörg Dembinski

„Endlich geht es wieder los. Wir freuen uns sehr auf das Spiel am Sonntag“, frohlockte Johan Petersson vor dem ersten Handball-Bundesligaspiel nach fünf Wochen Pause.

Für den Trainer der Werkselfen bedeutete die Ligaunterbrechung zum einen eine Art zweite Saisonvorbereitung sowie zum anderen die Beobachtung der Frauen-Europameisterschaft, die die Spielpause in der Bundesliga verursacht hatte. Auf den Schweden und sein Team wartet nun am Sonntag das dritte Heimspiel der laufenden Saison. Zu Gast in der heimischen Ostermann Arena ist dann zur gewohnten Anwurfzeit von 16 Uhr der VfL Waiblingen.

Dann wollen die Elfen möglichst an ihren letzten Heimauftritt anschließen, als man Anfang Oktober im ersten „HBF-Topspiel“ der Saison die TuS Metzingen in einem begeisternden Spiel überraschend mit 26:22 bezwingen konnte. Weniger gut lief dann die letzte Partie vor der EM-Pause, als man in Zwickau mit 32:39 böse unter die Räder kam und mit diesem Negativerlebnis in die spielfreie Zeit gehen musste.

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„Wir haben in den vergangenen Wochen das Zwickau-Spiel ausführlich aufgearbeitet und alle wissen, worauf es ankommen wird am Sonntag. Das wird ein Muss-Spiel, wo man den Kampf annehmen muss. Ein Sieg ist wichtig, um mit einem guten Gefühl wieder in die Saison zurückzukommen“, so Petersson.

Während Loreen Veit nach ihrem Kreuzbandriss im Januar zurück im Wettkampfmodus ist, muss die ebenfalls am Kreuzband operierte Nela Zuzic noch auf Grünes Licht der ärztlichen Abteilung warten, ehe sie ihr Comeback im Tor geben kann.

Während Marie Teusch wie Zuzic am Sonntag nicht einsatzfähig ist, sind Viola Leuchter, Ariane Pfundstein und Pia Terfloth wieder ins Training zurückgekehrt. Das Trio weilte zuletzt bei der Sportfördergruppe der Bundeswehr und hat nur dreimal zusammen mit dem Rest der Mannschaft trainieren können.

„Wir haben dennoch ein gutes Gefühl für Sonntag, auch wenn Waiblingen eine gute Mannschaft hat, die es zu beachten gilt“, so Petersson, der zwar in der Vorsaison noch nichtdabei war, als die Elfen im DHB-Pokal mit 28:31 den Kürzeren zogen, aber vor dem VfL großen Respekt hat.

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