Foto: SG BBM Bietigheim

Der amtierende Deutsche Meister und Europapokalchampion SG BBM Bietigheim vermeldet zwei Neuzugänge für die laufende Spielzeit 2022/23. Von VOC Amsterdam wechselt die niederländische Linksaußen Roos Daleman an die Enz, zudem erhält Kreisläuferin Lea Grießer von der SG H2Ku Herrenberg ein Zweifachspielrecht.

Nach dem längerfristigen Ausfall von Linksaußen Antje Döll waren die Verantwortlichen der SG BBM zum Handeln auf dieser Position gezwungen und fanden in der niederländischen Jugendnationalspielerin Roos Daleman Ersatz. Die 19-Jährige kommt von VOC Amsterdam und erhält einen Vertrag bis zum 30.06.2023.

Mit dem Wechsel zum Champions League-Teilnehmer erfüllt sich für die talentierte Flügelflitzerin ein langgehegter Traum: „Ich freue mich sehr, diese Gelegenheit zu haben in dieses Team zu kommen und in der Bundesliga und Champions League zu spielen! Ich sehe diese Möglichkeit als Chance, mein Können zu zeigen und auf höchstem Niveau zu spielen!“

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Ein weiterer sofortiger Neuzugang ist Toptalent Lea Grießer von der SG H2Ku Herrenberg, welche ein Zweifachspielrecht erhält und so in der Handball Bundesliga Frauen sowie EHF Champions League zum Einsatz kommt. Die 18-jährige Kreisspielerin überzeugte in der laufenden Zweitligasaison in Abwehr und Offensive gleichermaßen und möchte mit wertvollen Einsatzzeiten bei der SG BBM den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung gehen.

Grießer erklärt: „Ich freue mich über die Chance in Bietigheim gemeinsam mit erfahrenen Weltklasse-Handballerinnen auflaufen zu dürfen. Das ist für mich nicht nur eine Ehre, sondern auch ein Privileg, einzigartige Erfahrungen zu machen. Ich bin extrem dankbar für das mir entgegengebrachte Vertrauen und werde auf der Platte alles geben, um das Team zu unterstützen.“

SG BBM Cheftrainer Markus Gaugisch: „Die Verletzungen von Antje trifft uns natürlich hart und hinterlässt eine Lücke, die auf Champions League-Niveau liegt. Roos soll uns dabei unterstützen, diese Situation zu überstehen. Gleichzeitig ist es für sie eine gute Chance, täglich mit erfahrenen Spielerinnen zu trainieren und auch gegen eine Qualität von Torhüterinnen zu werfen, die sie bisher nicht kannte. Wir wollen ihr die Chance und Zeit geben, sich auf diesem Niveau zu etablieren. Sie machte auf mich einen offenen Eindruck und ist in Holland gut ausgebildet worden. Ihr Deckungsverhalten passt gut in unser System. Lea trainiert schon seit Monaten bei uns mit. Sie ist sehr lernwillig und nimmt alle Informationen bereitwillig auf. Körperlich kann sie auf Bundesliganiveau mithalten und ich bin mir sicher, dass sie sich noch weiter entwickeln wird. Wir freuen uns, dass sie jede mögliche Einheit mit 100% Einsatz angeht.“

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