Foto: DHB

Nach dem Auftaktsieg gegen Polen, musste die deutsche Nationalmannschaft am Montagabend die erste Turnierniederlage hinnehmen. Gegen Gastgeber Montenegro unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Markus Gaugisch mit 25:29. Die Chancen auf den Einzug in die Hauptrunde stehen aber weiter gut.

Im Hexenkessel von Podgorica hielt die DHB-Auswahl lange Zeit gut mit und wehrte sich mit allen Mitteln, doch aufgrund einer nicht ganz so hohen Effektivität vor dem gegnerischen Tor, blieb der nächste Erfolg bei der EM aus. Auch die dritte Zeitstrafe für Xenia Smits und die daraus resultierende rote Karte, sorgte Anfang der zweiten Halbzeit für große Lücken in der Defensive. Emily Bölk und Alina Grijseels waren mit je sieben Toren die besten Werferinnen der Deutschen. „Wir haben ein bisschen zu viele Fehler gemacht, es ist ein bisschen enttäuschend heute. Bei so einer WM will man den Flow natürlich mitnehmen, aber das ist nicht mehr zu ändern. Wir müssen jetzt gegen Spanien zwei Punkte holen“, analysierte Bölk nach dem Spiel.

Letzter Vorrundengegner der DHB-Frauen ist der WM-Vierte Spanien am Mittwoch (20.30 Uhr/Sportdeutschland.TV). Mit mindestens einem Remis würde Deutschland in die Hauptrunde der Europameisterschaft einziehen.

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