Freuen sich über den nächsten Sieg in einem Spitzenspiel: S. Rast, M. Nagel, N. Heitefuß und B. Zemke (Foto: TV Hannover-Badenstedt)

HANNOVER – Im Spitzenspiel zwischen dem TV Hannover-Badenstedt und Verfolger SFN Vechta hat der Tabellenführer mit 31:25 (16:13) die Oberhand behalten. In einem temporeichen Spiel hat die Mannschaft aus der Landeshauptstadt überzeugt und verteidigt die Tabellenführung. 

Hannover hatte den besseren Start, legte los wie die Feuerwehr. Über ein 5:1 in der 8. Minute konnte die Dietrich-Sieben sich auf 11:4 in der 15. Spielminute absetzen. Die gut 200 Zuschauer hatten bis dahin kein Spitzenspiel gesehen – zu hoch war die Übermacht des Gastgebers. Doch nun zeigten die Gäste aus Vechta warum sie so hoch in der Tabelle stehen. Gästetrainer Christoph Nisius wechselte früh mehrmalig, schien mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden zu sein. Doch dann plötzlich lief das Spiel der Sportfreunde Niedersachsen. Unterstützt durch eine Schwächephase des TVHB konnte der Abstand bis zur Pause auf 16:13 verkürzt werden – die Entscheidung wurde auf die zweite Halbzeit vertagt.

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Diesmal war es Vechta die den besseren Start hatten und bereits nach gut drei Minuten waren die Gäste auf 17:16 herangekommen und das Spiel war wieder offen. Der Ausgleich sollte aber, trotz mehrerer Einwurf-Möglichkeiten, nicht gelingen. Hannover überwand die (norddeutsche) Tiefebene und konnte sich erneut auf vier Tore auf 24:20 (45. Minute) absetzen. Aber Vechta blieb dran und verkürzte erneut auf 24:23 (50.). Doch Badenstedt hatte die größeren Kraftreserven und legte vom 26:24 einen 4:0-Lauf hin – jetzt war das Spiel entschieden – Endstand 31:25.

Trainer Timm Dietrich: „Ein starker Auftritt der Mannschaft. Ja, wir hatten unsere schwachen Momente aber ich habe auch viel gewechselt, um möglichst vielen Spielerinnen Einsatzzeiten zu geben. Ein Sonderlob für unser Torwartgespann. Julia (Oschmann) hat in der 1. Halbzeit durch zahlreiche Paraden dafür gesorgt, dass wir schnell wegziehen konnten. Yasmin (Friesen) war in der 2. Halbzeit ein starker Rückhalt und ein Garant für den letztlich verdienten Sieg.“ 

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