Foto: Jörg Dembinski

BVB-Kapitänin und Nationalspielerin Alina Grijseels hat sich gegenüber den RuhrNachrichten zu den aktuellen Missbrauchsvorwürfe gegen André Fuhr geäußert. Grijseels bereitet sich aktuell mit der deutschen Nationalmannschaft auf die kommende Europameisterschaft (04.-20.11.) in Slowenien, Nordmazedonien und Montenegro vor.

Handball-Nationalspielerin Alina Grijseels betonte gegenüber den RuhrNachrichten, dass sie von den Vorfällen rund um André Fuhr nichts mitbekommen hat: „Viele Dinge waren mir so nicht bekannt. Jetzt kommt alles raus und ich finde schlimm, was passiert ist. In diesem Ausmaß war es mir nicht bewusst – ich selbst war aber auch nicht betroffen und habe diese Erfahrungen mit André Fuhr nicht gemacht.“ Auf die Frage, ob der BVB Grijseels-Teamkollegen genug geschützt hat, hielt sich die Spielmacherin bedeckt: „Ich war nie betroffen, deswegen kann ich dazu nichts sagen. Die Frage ist eben auch, wer wann was wusste. Ich kann daher auch nicht beurteilen, wie es im Speziellen bei Mia Zschocke oder Amelie Berger war.“

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Wie Alina Grijseels den RuhrNachrichten schilderte, unterrichteten Berger und Zschocke die BVB-Kapitänin beim zurückliegenden DHB-Lehrgang über die Vorwürfe. „Beim letzten Lehrgang mit der Nationalmannschaft gab es ein Gespräch mit Amelie und Mia“, erklärte die 26-Jährige. Darüber hinaus ergänzte sie: „Es ist schwierig, die Situation ist komplex. Ich reflektiere auch, wie ich vielleicht hätte anders mit dieser Situation umgehen können oder müssen. Da ist es dann aber auch eine Sache der Abteilungsverantwortlichen, anders zu reagieren.“ Ob die Aussagen von Grijseels Einfluss auf die Teamchemie der DHB-Auswahl haben, dürften die Fans spätestens beim ersten Gruppenspiel gegen Polen (05.11./20.30 Uhr) sehen.

Das Interview mit den RuhrNachrichten findet ihr hier: https://www.ruhrnachrichten.de/dortmund-sport/bvb-kapitaenin-alina-grijseels-im-interview-2-w1805725-p-2000663080/

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