Foto: Sport-Union Neckarsulm

Die Saison der Handball Bundesliga Frauen ist bereits fünf Wochen alt, dennoch konnte die Sport-Union Neckarsulm erst zwei Spiele bestreiten. Am Samstagabend (20:00 Uhr, Rundsporthalle Waiblingen) kehrt das Team von Trainerin Tanja Logvin zurück in den Spielbetrieb und steigt mit dem Auswärtsspiel in Waiblingen in den DHB-Pokal ein.

Die Waiblingen Tigers haben nach ihrem Aufstieg in das deutsche Oberhaus bereits vier Spieltage absolviert und stehen mit 0:8 Punkten sowie vier Niederlagen derzeit am Tabellenende. Als Aufsteiger ist der Saisonstart verbunden mit einem schweren Auftaktprogramm vielleicht nicht überraschend, dennoch ist das Team von Trainer Thomas Zeitz nicht zufrieden mit dem Saisonstart und den gezeigten Leistungen. In den Partien gegen die SG BBM Bietigheim (23:44) und Bad Wildungen (24:35) war man chancenlos, gegen die Sport-Union (23:30) war man am 1. Spieltag hingegen lange im Spiel und auch zuletzt in Blomberg (19:35) zeigte man trotz der letztendlich deutlichen Niederlage vor allem in der ersten Hälfte eine gute Leistung.

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Personell sollen bei den Waiblingen Tigers mit Samira Brand, Julia Herbst und Torhüterin Celina Meißner drei Spielerinnen verletzungsbedingt fehlen. Vor allem Meißner zeigte im ersten Aufeinandertreffen Anfang September eine gute Leistung und parierte insgesamt 14 Würfe.

Auch bei der Sport-Union Neckarsulm konnte man sich am ersten Spieltag vor allem auf Torhüterin Sarah Wachter verlassen, die mit ihrer Leistung in der zweiten Hälfte eine entscheidende Rolle spielte. Inzwischen sind die Neckarsulmerinnen im Vergleich zu den anderen Bundesligisten noch nicht im Rhythmus angekommen, da fünf Wochen nach dem Saisonstart erst zwei Saisonspiele absolviert sind. Dennoch reist das Team von Trainerin Logvin mit der klaren Favoritenrolle zum Aufsteiger und möchte mit einer guten Leistung in die nächste DHB-Pokalrunde einziehen.

„Das erste Spiel in Waiblingen muss neben dem generellen Reiz im DHB-Pokal Motivation genug sein, denn wir haben Anfang September wirklich kein gutes Spiel gezeigt und uns den Sieg letztendlich erkämpft. Wir sind bisher allerdings das einzige Team, das nur zwei Spiele absolvieren konnte und wir brauchen endlich mehr Spielpraxis.“, sagt Logvin vor dem erneuten Derby in Waiblingen.

Voraussichtlich werden die Neckarsulmerinnen dabei allerdings auf Olga Gorshenina verzichten müssen, die derzeit mit Rückenbeschwerden stark angeschlagen ist. Dazu werden mit Munia Smits (Schulter) sowie Fatos Kücükyildiz und Sophie Lütke (beide Knie) definitiv drei Spielerinnen für die Partie am Samstagabend ausfallen.

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