Foto: Jörg Dembinski

Der Deutsche Meister und Europapokalchampion SG BBM Bietigheim empfängt am 5. Spieltag der Handball Bundesliga Frauen die HSG Blomberg-Lippe. Anwurf in der Sporthalle am Viadukt ist am Mittwoch, 12. Oktober um 19 Uhr.

Nach dem grandiosen 32:30-Heimerfolg in der EHF Champions League gegen Titelverteidiger Vipers Kristiansand katapultierten sich die SG-Ladies mit 7 Punkten an die Spitze der Gruppe A. Unbändigen Kampfeswille und sehenswertem Handball brachte die SG BBM selbst bei einem zweimaligen vier Tore-Rückstand gegen das beste Team Europas zurück auf die Siegerstraße. Die Königsklasse ist somit bisher ein in dieser Form unerwartetes Erfolgskapitel für die Enztälerinnen, welches sie so lange wie möglich weiterschreiben möchten. Am Sonntag, 16. Oktober, 14 Uhr geht es auf internationalem Parkett weiter. Dann ist Krim Mercator auf Ljubljana zu Gast in der MHPArena.

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Seit 60 Spielen ist die SG BBM nun ungeschlagen, das soll auch nach der Bundesliga-Partie am Mittwoch so sein. Die Aufgabe ist aber alles andere als leicht, denn die HSG Blomberg-Lippe belegt nach vier absolvierten Spielen den 4. Tabellenplatz. Nach der Auftaktniederlage beim Buxtehuder SV folgten drei Siege in Serie gegen TuS Metzingen, BSV Sachsen Zwickau und am vergangenen Spieltag zuhaue gegen den VfL Waiblingen. Nach ihrer langen Verletzungspause kann Trainer Steffen Birkner wieder auf Torjägerin Nele Franz zurückgreifen, welche das talentierte Team um Latetia Quist, Malina Michalczik und Ann Kynast anführt.

In der letzten Saison belegte die HSG nach starkem Saisonstart am Ende den sechsten Platz. Während das Hinspiel in Bietigheim deutlich mit 33:19 an die SG BBM ging, gestaltete sich das Rückspiel lange Zeit offen, so dass am Ende ein knapper 27:24-Auswärtserfolg der Gäste stand.

SG BBM Cheftrainer Markus Gaugisch: „Blomberg hat eine extrem junge und talentierte Mannschaft geformt. Tempospiel und Dynamik zeichnen sie aus. Wir müssen zwischen den beiden Champions League-Heimspielen den Fokus aus dem Alltag der Bundesliga richten und unser Spiel mit der Dominanz durchziehen, die uns möglich ist.“

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