Foto: Jörg Dembinski

Die Länderspielpause ist vorbei und die Handball-Bundesliga der Frauen (HBF) hat am Mittwoch wieder Fahrt aufgenommen. Dabei konnten die Ligafavoriten Bietigheim, Dortmund und der Thüringer HC allesamt deutliche Erfolge einfahren und bilden somit verlustpunktfrei die Ligaspitze.

Die Partie TSV Bayer 04 Leverkusen gegen die TuS Metzingen beschließt am Sonntag den 4. Spieltag und wurde darüber hinaus zum ersten „HBF-Topspiel“ der Saison auserkoren, das heißt, „die Begegnung wird einem erhöhten Standard für die Live-Übertragung auf Sportdeutschland.TV produziert“.

Nicht nur Leverkusens Trainer Johan Petersson freut sich auf das Duell gegen die „Tussies“ am Sonntag in der heimischen Ostermann Arena (Anwurf:16.00 Uhr): „Endlich geht es weiter mit der Bundesliga. Wir haben in den vergangenen zwei Wochen hart im Training gearbeitet und fiebern jetzt umso mehr der Rückkehr auf die Platte entgegen.“

Der Coach der Werkselfen hofft bei seiner jungen Mannschaft auf die Fortsetzung der schrittweisen Weiterentwicklung seit Saisonbeginn. Zwei Auftaktniederlagen folgte zuletzt ein Punktgewinn beim Vorjahresdritten Buxtehuder SV. „Diesen Aufwärtstrend wollen wir nun auch in eigener Halle fortsetzen und gegen Metzingen nicht nur ein gutes, sondern auch ein erfolgreiches Heimspiel zeigen“, so der Schwede, der genau wie sein Team den ersten Saisonsieg im Visier hat.

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Gegen den Gast aus Metzingen, der in der Tabelle derzeit mit 2:4-Punkten auf Rang zehn einen Platz vor den Werkselfen rangiert, wird es laut Petersson besonders darauf ankommen,wenige technische Fehler im Angriff zu machen und sicher abzuschließen, „damit wir das Tempospiel der Tussies in der ersten und zweiten Welle nicht zur Entfaltung kommen lassen.“

Hier müssen die Elfen besonders auf Linksaußen Dagmara Nocun aufpassen, die in den bisherigen drei Spielen mit 27 Toren, sprich einem Schnitt von neun Treffern pro Spiel, zu den torgefährlichsten Spielerinnen der Bundesliga zählt.

Während sich auf Seiten der „Pink Ladies“ nach eigenen Angaben das „Lazarett langsam lichtet“, wird es auf Elfenseite noch etwas dauern, ehe die verletzten Spielerinnen aufs Parkett zurückkehren. Dies gilt leider auch für Torjägerin Naina Klein, für die die Partie am Sonntag noch zu früh kommt.

Bisher hat das junge Elfenteam die Ausfälle im Kollektiv gut kompensiert und präsentiert sich als Einheit, was auch für die gesamte Abteilung, sprich die Verzahnung von erster und zweiter Mannschaft gilt. In diesem Zusammenhang sind die Juniorelfen am Sonntag ebenfalls im Einsatz und bestreiten um 13.00 Uhr zum Auftakt des „Doppelspieltages in der Ostermann Arena“ ihr Heimspiel in der 3. Liga West gegen den Aufsteiger TuS TD Lank.

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