Foto: Ralf Bilo

Der vierte Spieltag hält für die Handballerinnen des 1. FSV Mainz 05 ein Spiel der Kategorie „schwer“ parat. Es geht nach Kamp-Lintfort zu einem erneuten Besuch beim Team der „Grand Dame“ unter den Trainerinnen der 2. Liga: Bettina Grenz-Klein.

Auch in ihrem 21. Jahr an der Seite der TuS Lintforterinnen macht es ihr immer noch Spaß, junge Spielerinnen zu entwickeln und nach eigenen Worten „mit dem kleinsten Etat in der Bundesliga mitzumischen.“ Inzwischen hat das Trainerinnen-Urgestein ihren TuS in der 2. Liga etabliert und geht entsprechend selbstbewusst mit Saisonziel Platz 5 in die Runde. Prunkstück des Teams und Grundlage für dieses Ziel ist der etablierte Rückraum um Prudence Kinlend, der mit der Verpflichtung von Mariel Wulf vom Bundesligaaufsteiger Waiblingen noch an Wurfpower dazu gewonnen hat.

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Der 31:34 Dämpfer im von Nervosität geprägten ersten Saisonspiel in Herrenberg wurde mit einem klaren 32:21 Heimsieg gegen Aufsteiger Schozach-Bottwartal postwendend ausgeglichen und auch bei der 26:33 Auswärtsniederlage in Buchholz gegen den Aufstiegskandidat haderte die Trainerin nur „mit den extremen Schwankungen ihrer Mannschaft.“ Gegen die 05erinnen soll jetzt wieder der nächste Sieg folgen.

Für Dynamites-Trainerin Nikoletta Nagy ist es nicht nur deshalb ein schweres Auswärtsspiel. „Lintfort verfügt über ein kompaktes Team und ist gut aufgestellt im Rückraum. Das schnelle Tempospiel ist ebenfalls eines der Markenzeichen des TuS. Leider hat uns die aktuelle Grippewelle während der Pause voll erwischt und die Vorbereitung auf dieses Spiel war stark eingeschränkt, viele Spielerinnen sind angeschlagen. Es wird sich erst am Samstagmorgen entscheiden, wer überhaupt in den Bus steigen kann. Wir wissen, dass hier die Heimmannschaft der Favorit ist,“ beschreibt Nikoletta Nagy die schwierige Ausgangslage. „Dennoch werden wir alles versuchen, um es ihnen so schwer wie möglich zu machen und alles dafür geben, uns gut zu präsentieren.“