Zwei Spiele, zwei Siege. Das ist die Bilanz, mit der der Thüringer HC zum Ligakonkurrenten TuS Metzingen reist. Am Samstag, den 24.09.2022 um 19:30 Uhr in der Öschhalle angepfiffen.

Der TuS Metzingen musste schon zwei Punkte liegen lassen. Am ersten Spieltag gewann das Team 32:27 gegen die HSG Bad Wildungen Vipers. Das zweite Spiel ging mit 29:27 gegen die Gastgeber der HSG Blomberg-Lippe verloren. Da ist klar, dass man gegen den THC in eigener Halle die Punkte behalten will und der neue Chefcoach Werner Bösch wird alles dafür tun. Also muss das Team um Kapitänin Anika Niederwieser alles geben und an die Leistungen der ersten beiden Spieltage anschließen.

Metzingen hatte neun Abgänge zu verkraften, darunter Nicole Roth, die nun für den THC zwischen den Pfosten steht. Neben dem Trainer mussten sieben Spielerinnen integriert werden. Der THC hat sich mit Metzingen immer interessante Duelle geliefert. Aus den letzten acht gespielten Begegnungen gingen die Metzingerinnen drei Mal als Siegerinnen vom Feld. Ein 29.29-Unentschieden stand beim letzten Spiel im Februar auf der Anzeigetafel. Vier Spiele gewannen die Thüringerinnen. Gegen den TuS stritt der Thüringer HC in den letzten Spielzeiten immer um die vorderen Plätze und die Süddeutschen werden das auch in diesr Saison vorhaben.

Herbert Müller ist also gewarnt: Metzingen ist immer ein schweres Auswärtsspiel. „Metzingen ist eine Mannschaft, die immer für schnellen Handball steht und sehr Heimstark ist, wo es immer sehr spannende und enge Spiele gegeben hat.” Besonders freut sich der österreichische Nationaltrainer auf Katarina Pandza, auf der ein Fokus liegen wird. Neben der österreichischen Nationalspielerin hat der TuS Metzingen mit Lena Degenhardt und Julia Behnke zwei sehr starke Spielerinnen in ihren Reihen. “Ich denke, wir werden gut daran tun, speziell auf das schnelle Umschaltspiel zu achten. Nocun, über linksaußen, hat im ersten Spiel Sage und schreibe 15 Tore gemacht. Sie ist inzwischen auch als Siebenmeterschützin in Erscheinung getreten.”, so Herbert Müller und warnt vor “dem quirligen Rückraum mit guten Durchbrüchen, aber auch Rückraumwürfen.”

In erster Linie muss das Team des THC auf sich selbst achten und die technischen Fehler, mit denen Herbert Müller im Spiel gegen den BSV nicht zufrieden war, abstellen und will “über das schnelle Spiel und die kompakte Deckung, dem Spiel unseren Stempel aufdrücken. Dann bin ich bester Dinge, dass wir auch aus Metzingen mit einem Sieg nach Hause kommen.”

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