Foto: SG Schozach-Bottwartal

Eine klare 21:32 (9:14)-Niederlage haben die Handballerinnen der SG Schozach-Bottwartal beim TuS Lintfort kassiert. Im ersten Auswärtsspiel in der 2. Bundesliga musste das Team von Trainer Rouven Korreik Lehrgeld zahlen.

„Das kann man durchaus so formulieren. Man hat Lintfort, deren Ziel es ja ist, unter die ersten Fünf zu kommen, deutlich angemerkt, dass sie es besser machen wollten als bei der Auftaktniederlage in Herrenberg. Und sie haben auch deutlich besser gespielt. Wir sind förmlich an einer Wand abgeprallt“, sah Korreik vor allem die starke Abwehr des TuS Linfort als Ursache für die Niederlage. Die SG tat sich im Angriff sehr schwer und lief dadurch immer wieder in Konter.

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Vom 4:4 (9.) gerieten die Gäste innerhalb von acht Minuten mit 5:10 in Rückstand. „Das war aus meiner Sicht noch keine Vorentscheidung. Zur Pause beim 9:14 waren es immer noch fünf Tore – und das ist im Handball immer aufzuholen“, hatte der SG-Coach bei Halbzeit der Begegnung noch Hoffnung. Die SG nahm sich für die zweiten 30 Minuten viel vor, „aber dann haben wir kurz darauf innerhalb von zwei Minuten drei technische Fehler eingestreut und lagen mit acht Toren hinten. Das ist auswärts bei einem so starken Gegner nicht mehr aufzuholen“, so Korreik.

Nach 40 Minuten lag die SG beim 14:24 erstmals mit zehn Toren hinten, am Ende waren es dann elf Treffer Differenz. Erfolgreichste SG-Schützinnen waren Lara Däuble mit fünf Treffern (davon zwei Siebenmeter) und Lisa Loehnig mit vier verwandelten Würfen. „Sowas kann passieren. Und diese Phrase muss jetzt sein: Mund abwischen und weitermachen“, schaute Rouven Korreik bereits nach vorne auf das nächste Heimspiel am kommenden Samstag (20 Uhr) gegen den HC Leipzig.

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