Foto: Dieter Lange

Wie Dirk Leun im Voraus erwartet hatte – eine schwere Partie. Im zweiten Saisonspiel musste sich der Buxtehuder SV bei seinem ersten Auswärtsspiel dem Thüringer HC mit 28:19 (16:9) geschlagen geben.

Es war ein Wiedersehen mit der ehemaligen BSV-Spielerin Annika Lott, die in dieser Partie mit sieben Treffern beste Torschützin auf Seiten des THCs wurde. Beim BSV wurden es Maxi Mühlner und Mia Lakenmacher mit jeweils drei Toren.

Beide Teams fanden gut ins Spiel. Das erste Tor ging ausgerechnet durch die ehemalige BSV-Spielerin Annika Lott ins Buxtehuder Tor. Doch der BSV konnte mithalten und ließ sich nicht abhängen. Zur ersten zwei Tore-Führung traf Isabelle Dölle per 7-Meter (2:4). Der THC kämpfte sich zurück und gewann die Oberhand der Partie. Nach einer Viertelstunde Spielzeit traf Johanna Reichert zur ersten zwei Tore-Führung des THC. Diese ließ sich das Team von Herbert Müller zur Halbzeit nicht mehr nehmen und baute den Vorsprung gnadenlos aus. Vor der Pause blieb der BSV fünf Minuten ohne Treffer, während Yuki Tanabe die Führung auf 7 Tore erhöhte.

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Der Beginn der zweiten Hälfte verlief ähnlich. Das Spiel von Buxtehude war durchzogen von Missverständnissen und technischen Fehlern, die der Thüringer HC kompromisslos ausnutze. Nach knapp vier gespielten Minuten der zweiten Halbzeit gelang der Müller-Sieben die 10-Tore Führung, während der BSV bis Spielminute 35 ohne Tor blieb. Im Verlauf der zweiten Spielzeit kämpfte sich die Mannschaft von Trainer Dirk Leun zwar noch zurück und fand wieder in die Partie – jedoch reichte es nicht für den Anschluss. Auf weniger als 7 Tore-Abstand schaffte es das Team nicht mehr.

Dirk Leun resümierte in der anschließenden Pressekonferenz: „Der THC hat so stark gespielt, wie ich das erwartet hatte. Wir konnte hier knapp zwanzig Minuten dagegenhalten und haben dann viele unvorbereitete Abschlüsse und leichte Fehler gemacht.“

Herbert Müller zeigte sich sehr zufrieden mit seiner Mannschaft: „Wir sind schlecht reingekommen – haben einige technische Fehler gemacht, aber die zweiten fünfzehn Minuten der ersten Halbzeit waren dann der Schlüssel zum Erfolg.“ Besonders lobte er dabei die ehemalige BSV-Spielerin Annika Lott: „Für Annika war das hier heute ein ganz besonderes Spiel gegen ihren Ex-Verein. Sie hat das Spiel getragen und ist für mich `Man of the Match‘.“

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