Foto: Holger Rosner

Mit 23:27 (10:17) haben sich die Handballgirls beim TB Wülfrath klar durchgesetzt und damit einen perfekten Saisonstart hingelegt.  Nur ein einziges Mal konnten die Hausherrinnen in Führung gehen.

Die Ex-Beyeröhderin Jule Kürten traf per Siebenmeter zum 1:0 in der vierten Spielminute. Danach gab der TVB in der MTC-Sporthalle den Ton an und ging erstmals durch Sunny Münch mit 2:1(6.) in Führung. In der Folge zeigte sich das Team von Niki Münch überaus konzentriert und konsequent, sodass beim 1:5 in der 10. Spielminute TBW-Trainer Jörg Büngeler erstmals die Grüne Karte zog, um den Beyeröhder Lauf zu unterbrechen. Doch die Wuppertalerinnen behielten weiter die Nase vorn und konnten sich zur Halbzeit sogar eine 7 Tore-Führung erspielen. Dabei war sicher auch die Defensiv-Leistung mit ausschlaggebend – Dana Centini im TVB-Gehäuse zeigte eine starke Leistung und auch der TVB-Innenblock war nur schwer zu überwinden. 

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Die deutliche Führung hatte auch in der 2.Spielhälfte Bestand, lediglich in der Schlussphase leisteten sich die Handballgirls eine kurze Schwäche-Periode, sodass Wülfrath den Abstand am Ende  noch auf vier Tore verkürzen konnte. Entsprechend zufrieden zeigte sich Niki Münch nach dem Abpfiff: „Wir haben dem Spiel von Beginn an unseren Stempel aufgedrückt und uns wirklich souverän diesen Sieg geholt. Dabei war unsere starke Abwehrarbeit und das daraus resultierende Tempospiel ein ganz wichtiger Faktor für den Erfolg in Wülfrath.“

Zum ersten Heimspiel der Saison erwarten die Handballgirls am kommenden Samstag die SG Kirchhof. Das Team von Ex-TVB-Trainer Martin Schwarzwald ist der Liga-Favorit und hat die ersten beiden Spiele gegen Aldekerk und Recklinghausen klar gewonnen. „Umso wichtiger ist es, dass wir uns mit dem Sieg in Wülfrath gleich zum Auftakt die ersten Punkte und das nötige Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geholt haben“, freut sich auch Abteilungsleiter Stefan Müller über den gelungenen Saisonauftakt und ergänzt: „Gegen Kirchhof können die Mädels jetzt vollkommen ohne Druck spielen.“

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