Foto: Daniel Bamberger

Vor 250 Zuschauern wurden am Samstagabend in der Neurotthalle erst mal Blumen verteilt. Ketschs Bürgermeister, Timo Wangler, ehrte Mireia Torras Parera für ihren Vize-Weltmeistertitel mit Spanien im Beachhandball. Amelie Möllmann gelang im vergangenen Jahr der Europameistertitel, dieses Jahr schaffte sie es mit der Nationalmannschaft zur Weltmeisterin und noch zur World-Games-Siegerin. 

Dann begann das 1. Rundenspiel gegen den Topfavoriten Frisch Auf Göppingen. Die KURPFALZ BÄREN gingen mit 2:0 in Führung, ehe die Gäste nach 4:17 Minuten ihr erstes Tor warfen. Bis zum 3:3 in der 7. Minute hielt Ketsch gut mit, doch dann leisteten sie sich einige technischen Fehler und warfen nicht sehr intelligent auf das gegnerische Tor. So stand es dann nach 16 Minuten 4:9. Die hohe Qualität der Göppingerinnen machte sich bemerkbar, sie zogen Tor um Tor weiter weg. Die KURPFALZ BÄREN konnten den Fans zwar einige schön herausgespielte Spielzüge zeigen, aber gefährlich konnten sie den Gästen nicht mehr werden. Mit 11:18 wurden die Seiten gewechselt.

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Wer nun dachte, die KURPFALZ BÄREN ließen sich in der 2. Halbzeit regelrecht abschlachten, lag falsch. Sie konnten körperlich dagegen halten, auch wenn der Größenunterschied deutlich erkennbar war. Über 16:25 in der 40. Minute lief das Spiel so weiter bis in der 50. Minute beim 20:27. Am Ende erkämpften sich die Bären ein 24:30.

„Wir waren heute willig, bissig und hatten keine Angst vor größeren Spielerinnen. Trotzdem zahlen wir Lehrgeld mit dem jungen Team. Wir haben aber auch gezeigt, dass wir dagegen halten können, dürfen nur nicht so viel liegen lassen.“, sagte Trainerin Franzi Steil nach dem Spiel.

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