BVB-Trainer André Fuhr steht mit seinem Team vor unruhigen Tagen (Foto: Jörg Dembinski)

Borussia Dortmund steht vor unruhigen Tagen. Die Nationalspielerinnen Mia Zschocke und Amelie Berger haben ihre Verträge mit dem BVB gekündigt und die „unabhängige Anlaufstelle bei Gewalt und Missbrauch im Spitzensport“ eingeschaltet. Genaue Gründe wurden noch nicht bekannt. Der Verein akzeptiert die Kündigungen der Spielerinnen nicht. Nun droht ein Rechtsstreit.

Die beiden Handball-Nationalspielerinnen Mia Zschocke und Amelie Berger haben laut Informationen der Ruhr Nachrichten am vergangenen Montag außerordentliche Kündigung ihrer bis 2023 laufenden Verträge eingereicht. Darüber hinaus die „unabhängige Anlaufstelle bei Gewalt und Missbrauch im Spitzensport“ eingeschaltet haben. Der BVB hat die Kündigung zwar bestätigt, will diese allerdings nicht akzeptieren.

„Ja, beide Spielerinnen haben ihre Kündigung vorgelegt. Wir haben keine inhaltliche Kenntnis darüber, was für eine fristlose Kündigung spricht und haben daher der Kündigung widersprochen, sodass der Arbeitsvertrag für uns weiter Bestand hat“, erklärte BVB-Abteilungsleiter Andreas Heiermann gegenüber den Ruhr Nachrichten.

Du willst frauenhandball.com einmalig oder dauerhaft unterstützen? Nutze dafür gerne die unkomplizierte Zahlungsoption via PayPal. Danke, dass du die Berichterstattung jetzt und auch in Zukunft möglich machst.