Mariana Ferreira Lopes Bayer Leverkusen

Foto: Jörg Dembinski

Nachdem am Mittwoch der BSV Sachsen Zwickau und Meister SG BBM Bietigheim, die neue Spielzeit eröffnet haben, geht es am Samstag auch für die Werkselfen endlich los mit der 48. Saison in der eingleisigen Handballbundesliga der Frauen. 

Der Rekordmeister TSV Bayer 04 Leverkusen, als einziges Team ununterbrochen im Oberhaus des Frauenhandballs dabei, startet dabei in der Fremde in die neue Spielzeit. Das Team um die neue Kapitänin Mariana Ferreira Lopes reist am Samstag (Anwurf: 18.00 Uhr) zur HSG Bensheim/Auerbach.

Gewiss keine leichte Aufgabe für das runderneute und stark verjüngte Team von Trainer Johan Petersson, der die Elfen im Dezember übernahm und dann zum Klassenerhalt führte. Doch mit der Vorjahresmannschaft hat der aktuelle Kader nicht mehr viel gemein. 

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„Das ist die jüngste Mannschaft der Vereinsgeschichte. Es wird in dieser Saison darum gehen, die Mannschaft zu formen und den Klassenerhalt so schnell wie möglich zu realisieren“, so der schwedische Coach mit Blick auf den Kader und die neue Spielzeit. 

Dem kommenden Gegner aus Bensheim, in der Vorsaison auf Platz zehn und damit einen Rang hinter Leverkusen im Ziel, wird von vielen Experten ein einstelliger Tabellenplatz zugetraut. Ein Ziel, was der Verein sowie Trainerin Heike Ahlgrimm, von 2002 bis 2014 als Spielerin und Trainerin in Leverkusen aktiv, auch selbst anpeilen.

„Bensheim hat ein kompaktes Team, das viele Tore über die zweite Welle macht. Durch die Verpflichtung von Lucie-Marie Kretzschmar kann die HSG in der Tabelle mehr nach oben schauen. Ohne große Verletzungen werden sie einen besseren Tabellenplatz als letzte Saison belegen”, ist auch Petersson überzeugt.

Verzichten muss der 49 Jahre alte Schwede zum Saisonstart auf die beste Feldtorschützin der vergangenen Saison: Naina Klein. Die Rückraumlinke hat sich eine Fingerverletzung beim Turnier in Bensheim zugezogen und kann ebenso nicht spielen wie Kreisläuferin Ariane Pfundstein, die mit Ellenbogenproblemen zu kämpfen hat.

„Für uns wird es in erster Line darum gehen, unser Spiel zu finden und in der Abwehr unsere Arbeit zu machen. Wir wissen, wie Bensheim spielt. Das ist ein sehr eingespieltes Team, das aus einer gute Vorbereitung kommt”, so Petersson vor dem Saisonstart.

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