Foto: Dieter Lange

Wenn diese Partien das Spiel der Hin- und Rückrunde des Europa-Pokals wären, wäre der BSV nun eine Runde weiter. Zwar ging das Hinspiel in Eyendorf an Höör, doch das Rückspiel in eigener Halle konnte der BSV mit starken 29:20 (12:12) entscheiden. Die Regel besagt, dass im Falle eines Unentschiedens der beiden Partien, das Team mit der höheren Tordifferenz gewinnt.

Wie auch im „Hinspiel“ erwischte H65 Höör den besseren Start ins Spiel und so stand es nach etwa drei Minuten 1:3. Doch diese kurzen Startschwierigkeiten waren schnell vergessen. Maxi Mühlner verkürzte auf 3:1. Die erste Halbzeit war ähnlich wie im Spiel in Eyendorf durchzogen von Führungswechseln. Immer wieder ging das Gästeteam aus Schweden mit einem Tor in Führung. Doch der BSV ließ sich nicht abschütteln. Die erste Führung sicherte Sinah Hagen und traf zum 8:7 in der 24.Minute. Zur Halbzeit verabschiedeten sich die Mannschaften mit einem 12:12 in die Kabinen.

Die zweite Halbzeit gehörte dem Buxtehuder SV. Nach etwa drei Minuten Spielzeit verwandelt Isabelle Dölle einen Siebenmeter und erreichte damit die erste 3-Tore Führung (15:12) der Partie. Während Höör in den zweiten 30 Minuten nur acht Treffer gelangen, traf der BSV 17Mal.

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BSV-Trainer Dirk Leun war zufrieden: „Das war bisher das beste Testspiel, das wir gespielt haben.“ Der deutliche Sieg sei zwar eine Team-Leistung und doch hob er besonders die Leistung der Neuzugänge Sinah Hagen und Magda Kašpárková hervor. Einige Dinge müsse man allerdings noch verbessern: „Wir müssen unbedingt unsere Fehlerquote in Pässen und Kontern runterschrauben.“

Der schwedische Trainer Ola Månsson erkannte vor allem die Buxtehuder Leistungssteigerung im Gegensatz zum Spiel am Freitag an: „Insgesamt bin ich mit der Reise aber sehr zufrieden. Wir wollten internationale Erfahrungen sammeln und das haben wir geschafft.“

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