Von links nach rechts: Marie Friesen, Lucie Müller, Marlen Wills (Foto: TV Hannover-Badenstedt)

Seit Montag, dem 01. August, läuft im Ligateam des TV Hannover-Badenstedt  Teil II der Saisonvorbereitung 2022/23. Der Großteil der Mannschaft bleibt dem neuen Trainer Timm Dietrich erhalten. Aber wie nach jeder Saison gibt es Veränderungen im Kader – mal mehr, mal weniger. Im Teil 2 der Kaderinformationen stellt der Verein drei Neuzugänge vor.

Yasmin Friesen, Jg. 2003 kommt vom Drittligisten und Staffelsieger der HSG Blomberg-Lippe. Sie spielt im Tor und stand bei der U20 WM 2022 im erweiterten Kader des DHB. Yasmin wohnt in Minden und hat dort als 5-Jährige auch mit Handball angefangen. Die ältere Schwester war verantwortlich für den Einstieg in den Handball – war sie doch stets ein Vorbild für Yasmin. Der HSV Minden-Nord war ihre erste Station. „Ich habe bereits früh erkannt, dass das Tor meine Heimat werden soll“, gibt sie über ihre Leidenschaft zu Protokoll. Seit 2021 studiert sie in Bielefeld gymnasiales Lehramt. 

Lucie Müller, Jg. 2002 kommt vom Drittligisten SC Markranstädt und ist auf Rückraum links zu Hause. Gebürtig kommt Lucie aus Oebisfelde. Dort hat sie auch beim ansässigen SV mit 4 Jahren angefangen Handball zu spielen. Mit 12 Jahren wechselte sie in das Sportinternat des HSV Magdeburg. 2020 kam dann der Wechsel nach Makranstädt. Nun ist sie aus beruflichen Gründen nach Hannover umgezogen. Am 01.08.22 hat sie bei einer großen Krankenkasse die Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten begonnen.

Marlen Wills, Jg. 1998 ist keine unbekannte im Salzweg. Linkshänderin – auf der rechten Angriffsseite zu Hause kommt vom Oberligisten Eintracht Hildesheim. Leider hat sie sich in der ersten Trainingswoche verletzt, wurde operiert und kann in ca. 6 Wochen wieder einsteigen.

Trainer Timm Dietrich freut sich auf seine drei „Neuen“. „Yasmin ist sehr gut ausgebildet und ich sehe noch viel Entwicklungspotenzial in ihr. Lucie hat auf ihrer Position (RL) beste körperliche Voraussetzungen und genau auf der Position haben wir großen Bedarf nach dem Karriereende von Denise Friebe. Marlen ist uns ja schon bestens bekannt. Sie kann uns auf der rechten Seite sowohl außen, als auch auf halb weiterhelfen.“

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