Foto: Michael Vogel

Der SV UNION Halle-Neustadt hat den 10. Domstadt-Cup in Fritzlar auf dem 6. Platz beendet. Bei dem gut besetzten Turnier in Nordhessen, an dem sechs Mannschaften aus der 1. Bundesliga, eine Mannschaft aus der 2. Bundesliga und der Gastgeber aus der 3. Liga teilnahmen, konnten die Hallenserinnen nur ein Spiel erfolgreich gestalten.

Im ersten Turnierspiel gegen den späteren Turniersieger HSG Bensheim/Auerbach, gab es eine deutliche 14:27-Niederlage. Trainerin Katrin Schneider war mit diesem Spiel nicht zufrieden, da die Wildcats selbst im Spielverlauf mit 6:2 führten. Eine schlechte Rückwärtsbewegung und die fehlende Aggressivität waren die Gründe für die hohe Auftaktniederlage. Besser lief es dann schon gegen den Drittligisten Germania Fritzlar. 28:12 setze sich der Favorit aus Halle durch. Besonders die zweite Halbzeit war dabei sehenswert. Nur ein Gegentor hat die hallesche Defensive zugelassen.

Auch im dritten Turnierspiel gab es mehr Licht als Schatten. Gegen das Top-Team aus Neckarsulm, welches sich im Vergleich zur alten Saison deutlich verstärkt hat, zeigte das junge Team aus Halle-Neustadt Kämpferherz und begeisterte die ca. 90 Zuschauer in der Halle. Trotz 13:7-Rückstand kam der SV UNION Halle-Neustadt in einem intensiven Spiel noch zurück und hatte sogar die Chance auf ein Unentschieden. Am Ende trennte man sich 18:19. Im letzten Spiel gegen den Buxtehuder SV probierte Trainerin Katrin Schneider noch mal einiges aus und gab vorrangig den jungen Spielerinnen Einsatzzeit en. Die 21:26-Niederlage war dann schließlich Nebensache. Mit dem Hintergrund, dass mit Cecilie Woller, Edita Nukovic und Kreisspielerin Madeleine Östlund drei erfahrene Spielerinnen gefehlt haben, war das Trainerteam zufrieden.

„Ich habe eine Entwicklung meiner Mannschaft von Samstag auf Sonntag gesehen. Die Ergebnisse waren an diesem Wochenende zweitrangig. Ziel war es, als Team weiter zusammenzuwachsen und uns einzuspielen sowie Laufwege abzustimmen. Das Turnier hat aber auch gezeigt, woran wir noch arbeiten müssen“, so Katrin Schneider.

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