Foto: Dieter Lange

In einem intensiven Spiel mit anschließender emotionaler Verabschiedung, holt sich der Buxtehuder SV gegen den Thüringer HC den dritten Platz. Mit 38:14 Punkten verabschiedet sich das Team aus Buxtehude aus einer herausragenden Bundesliga-Saison.

Buxtehude erwischte geprägt von Fehlwürfen und Missverständnissen den schlechteren Start. Nach zehn Minuten bei einem Spielstand von 2:5 nahm Trainer Dirk Leun die erste Auszeit. Doch der BSV fing sich und holte in einem 4:0-Lauf den Thüringer Vorsprung auf und zwang THC-Trainer Herbert Müller zur Auszeit. Diese schien zunächst vergebens: Nach 20 Minute lag Buxtehude mit 10:6 in Führung. Doch die Partie war, wie erwartet, ein intensiver Kampf und der THC holte auf. Zur Halbzeit stand es also 14:14.

In der zweiten Halbzeit wurde der Schlagabtausch fortgeführt. Doch Buxtehude setzte sich wieder ab – bereits nach knapp drei Minuten nahm Herbert Müller die erste Auszeit nach dem Seitentausch. Die Gast-Mannschaft schaffte es zwar noch einmal auf drei Tore heran, doch Buxtehude ließ sich diesen Sieg nicht mehr nehmen. „21 Tore in der zweiten Halbzeit sprechen für sich“, resümiert Müller in der anschließenden Pressekonferenz.

So holt sich die jüngste Mannschaft der Bundesliga am Ende verdient den dritten Platz. Buxtehuder Trainer Dirk Leun nach dem Spiel: „Ich bin sprachlos aber auch unglaublich stolz. Das hat heute Spaß gemacht.“ Trotz eines Dienstagabends fanden sich 657 Zuschauer in der Halle Nord ein und unterstützten das Team lautstark. Zwei Minuten vor Schluss erhob sich die Halle und bedankte sich mit einem angestimmten „Oh wie ist das schön“ bei der Mannschaft für diese überragenden Saison.

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Teresa von Prittwitz fiel aufgrund von einer Mandelentzündung aus. So musste das Team überraschend ohne Linksaußen spielen. Doch Charlotte Kähr, Lisa Antl und auch Mia Lakenmacher sprangen ein und füllten die Lücke. Nach langer Verletzungspause feierte die 18-jährige ihr Comeback auf der Platte und warf zur Krönung ihr erstes Saisontor.
Im Anschluss an das letzte gewonnen Heimspiel dieser Saison gab es eine emotionale Verabschiedung von Lisa Antl, Mieke Düvel, Meret Ossenkopp, Annika Lott und Katharina Filter.

Jetzt heißt es regenerieren. Denn in vier Tagen steht bereits der Saison-Höhepunkt an: Das Final4 des DHB-Pokals in Stuttgart.

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