Foto: Stefan Michaelis

Nach einer kurzen Coronabedingten Pause und einer anschließenden Niederlage bei der TuS Metzingen ist der Buxtehuder SV wieder da! Mit einem 30:32-Sieg bei der Sport-Union Neckarsulm meldet sich das Team von Trainer Dirk Leun zurück. Das Team hat so den zweiten Matchball genutzt und damit Platz 3 fast schon sicher! Nach drei Jahren Pause spielt der BSV also in der nächsten Saison sehr wahrscheinlich wieder im Europacup.

Die Buxtehuderinnen erwischten den besseren Start. Mit einem 4:0-Lauf, baute das Team direkt ein Polster auf. So führten sie in der sechsten Minute bereits mit 5:1. Tanja Logvin wurde zur ersten Auszeit gezwungen. Zwar fing sich die Sport Union Neckarsulm wieder etwas und verkürzte auf 4:7. Doch bekamen sie in der Abwehr kaum Zugriff auf die Spielerinnen des BSV. Jeder Fehler wurde direkt bestraft und so traf Meret Ossenkopp nach einem parierten Gegenstoß zur 12:6-Führung.

Die Gastgeberinnen kamen noch einmal auf drei Tore heran, doch die Buxtehuderinnen behielten stets die Oberhand. So verabschiedeten sich beide Mannschaften mit 14:21 in die Kabinen.

Die erste Phase der zweiten Halbzeit war bestimmt von vielen Fehlern auf beiden Seiten. In einer Schwächephase der Buxtehuderinnen verkürzten die Neckarsulmerinnen und kamen bis auf ein Tor heran. Immer wieder erhöhte Buxtehude auf zwei Tore – doch die SUN blieb dran. Bis zum Ende war es spannend.

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Auf der Zielgeraden konnte sich das BSV-Team vor allem auf eine bärenstarke Katharina Filter verlassen, die innerhalb einer Minute zwei 7-Meter parierte! Die entscheidenden letzten beiden Treffer erzielte Teresa von Prittwitz und besiegelte so den Sieg in Neckarsulm.
Buxtehuder Trainer Dirk Leun ist stolz auf seine Mannschaft: „Die erste Halbzeit war absolut überzeugend, daran gibt es nichts zu kritisieren. In der zweiten haben wir dann etwas den Faden verloren, es ist schwer zu erklären, war da passiert ist. Aber am Ende sind wir sehr froh über die zwei Punkte und lassen uns den dritten Platz jetzt nicht mehr nehmen.“

Lea Rühter fehlte bei dieser Partie noch wegen Nachwirkungen ihrer Corona-Erkrankung. Für sie sprang erneut Solveig Dmoch ein. Lucia Kollmer setzt weiterhin wegen einer Knieverletzung aus.

Damit sammelt der Buxtehuder SV zwei wichtige Punkte und macht einen großen Schritt in Richtung Platz drei. Da der Thüringer HC gegen Borussia Dortmund ebenfalls gewonnen hat (38:27), erwartet das Publikum am Dienstag, 24. Mai 2022, um 19.30 Uhr, ein „Endspiel um Platz drei“ in der Halle Nord. Der Buxtehuder SV hat 36:14 Punkte und damit zwei mehr als der THC. Für den BSV spricht allerdings zusätzlich das Torverhältnis (plus 101) gegenüber Thüringen (plus 60).