Foto: Matthias Wieking

Die HSG Blomberg-Lippe erkämpft sich nach einem spannenden Spiel ein 24:24-Unentschieden gegen den TSV 04 Bayer Leverkusen.

Die Partie begann ausgeglichen, mit wenigen offensiven Highlights. Immer wieder schlichen sich technische Fehler auf beiden Seiten ein. Nach 17 Minuten erspielten sich die Leverkusenerinnen eine 5:8-Führung und HSG-Trainer Steffen Birkner sah sich gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen. Die kurze Unterbrechung schien eine Wirkung zu erzielen, denn die Blombergerinnen kamen durch einen Tempogegenstoß von Lisa Rajes sechs Minuten vor der Halbzeit zum zwischenzeitlichen 10:10-Ausgleich. Doch die Werkselfen fanden immer wieder Lücken in der HSG-Abwehr und es ging mit einer knappen 13:14-Gästeführung in die Pause.

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Die zweite Halbzeit zeigte zunächst ein ähnliches Bild, wie die erste. Blomberg lief einem knappen Rückstand hinterher, bis sie besser in die Partie kamen und Kamila Kordovská durch einen 7-Meter die erste Führung für die HSG erzielte. Allerdings verpassten es die Nelkenstädter sich abzusetzen und Leverkusen zog in der 44. Minute zum 21:21 gleich. Es folgte eine längere Phase ohne Treffer, in der beide Tore wie zugemauert schienen. Nachdem Linnea Pettersson ihre dritte 2-Minuten-Strafe bekam und mit der roten Karte die Platte verlassen musste, schlugen die Werkselfen zu und beendeten die Torflaute. Die HSG konnte sich bei ihrer Torhüterin Melanie Veith bedanken, die einen hervorragenden Tag erwischte und mit spektakulären Paraden immer wieder eine höhere Führung der Gäste verhinderte.

Die Schlussphase war sehr umkämpft und bot den 388 Zuschauer*innen eine enorme Spannung. Etwa 15 Sekunden vor Schluss eroberte Lisa Rajes während eines Gästeangriffs den Ball. Der anschließende Konter konnte nur durch ein Foul und einem daraus resultierenden Freiwurf unterbunden werden. Doch Marie Michalczik schaffte es nicht, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Dies war die letzte Aktion des Spiels und somit endete die Partie mit 24:24.

„Es war eine anstrengende Woche. Buchholz hat uns schon einen Kampf geliefert, wo wir die Punkte mitnehmen konnten. Ich kann meiner Mannschaft heute keinen Vorwurf machen. Wir haben alles gegeben. Ich kann mit dem Punkt sehr gut leben, weil wir häufig in Unterzahl gespielt haben und viel Beinarbeit leisten mussten,“ erklärte Steffen Birkner nach der Partie.

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