Foto: Ralf Bilo

Die Meenzer Dynamites haben als einziges Team der 2. Bundesliga noch acht Mal die Möglichkeit zu punkten, dicht gefolgt vom kommenden Gegner TSV Nord Harrislee mit noch sieben ausstehenden Spielen.

Eigentlich war an diesem Samstag das vom 8. Spieltag verlegte Hinspiel gegen Bremen vorgesehen. Hier waren die Mainzer Verantwortlichen Werder entgegen gekommen und stimmten einer Verlegung auf den von Bremen vorgeschlagenen 23.04.22 zu. Coronabedingt musste das Rückspiel gegen Harrislee verschoben werden. Jetzt war der 24.04.2022 eine gute Möglichkeit, um die lange Fahrt in den Norden für zwei Spiele nutzen zu können. So hätte die Verlegung, vor allem im immer dichter werdenden Spielplan, im Interesse einer vernünftigen Belastung der Spielerinnen genutzt werden können.

„Leider wurde das aber von Werder Bremen wieder gekippt. Sehr kurzfristig hat man uns von dortiger Seite darüber in Kenntnis gesetzt, dass das Spiel wegen des Einsatzes zweier DHB-Juniorinnen an diesem Wochenende erneut verlegt werden muss,“ erläutert die sportliche Leiterin Eva Federhenn und ergänzt, „nach momentanem Stand bedeutet das für uns eine Fahrt am Mittwoch, den 11.05. nach Bremen. Bei früherer Information hätte man den Samstag für die Nachholbegegnung in Harrislee nutzen können. Das war jetzt nicht mehr möglich. Es gibt aktuell keine anderen Termine mehr bis zum Saisonfinish am 21.05.2022. Sei ́s drum, wir werden jetzt das Beste daraus machen.“

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Sportlich konnten sich sowohl die „Nordfrauen“ des TSV Nord Harrislee (28:25 Heimsieg gegen Herrenberg) als auch die Meenzer Dynamites (35:28 gegen Aldekerk) zuletzt Big Points im Abstiegskampf holen. Beide Teams hätten sicher nichts gegen einen weiteren Zweier am Sonntag als Puffer nach unten. Im Hinspiel hatten die Dynamites mit 32:26 die Nase vorn. Doch seitdem ist bekanntermaßen viel passiert.

Trainerin Nikoletta Nagy weiß, dass „Harrislee zu Hause noch eine Schippe drauflegen kann.“ Für die knifflige Aufgabe steht die gleiche Mannschaft wie gegen Aldekerk zur Verfügung. Nagy berichtet: „unsere Stimmung ist gut und wir haben auch nach Ostern gut trainiert. Natürlich ist jeder Spielerin bewusst, dass wir weiter kämpfen müssen, um noch mehr Selbstvertrauen zu bekommen, aber wir sind auf dem richtigen Weg.“

Die Meenzer Dynamites stellen sich auf ein Team ein, das Tempohandball liebt, und über schnelle Außen und einen starken Rückraum verfügt. „Wenn wir es schaffen, die gute Leistung aus der Hinrunde abzurufen, haben wir auch diesmal eine realistische Chance,“ so Nikoletta Nagy, „dafür muss aber alles passen. Es ist schwer, aber nicht unmöglich“.

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