Foto: Ralf Bilo

Der erste Abgang bei den Meenzer Dynamites ermöglicht die Erfüllung eines Traumes: Rechtsaußen Franziska Fischer wechselt zu den Wildcats in die 1. Liga.

„Natürlich hätten wir sehr gerne mit „Fischi“ (Franziska Fischer) auf der Grundlage des bestehenden Vertrages weitergearbeitet“, betont die sportliche Leiterin Eva Federhenn und ergänzt: „wir konnten aber gemeinsam mit dem SV Halle Neustadt und Franziskas Berater eine gute Lösung finden und so Franziskas Traum von der vorzeitigen Rückkehr in die 1. Liga erfüllen. Mit ihrer Entwicklung seit ihrem Start vor drei Jahren, nachdem sie durch das verletzungsbedingte Aus der eigentlichen Nummer 1 auf Rechtsaußen direkt ins kalte Bundesliga-Wasser geworfen wurde, hat sie nicht nur uns viel Spaß gemacht. So wie sie sich derzeit in den Dienst des Vereins und den beiden Teams stellt, sind wir uns sicher, dass sie sich bis zu ihrem Abschied weiter voll für die Meenzer Dynamites engagieren wird.

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„Wir wünschen ihr für die Zukunft alles Gute und werden ihren weiteren sportli- chen Werdegang verfolgen,“ so Abteilungsleiter Karl Heinz Elsäßer. „Natürlich sind solche Wechsel auch eine Anerkennung für unseren derzeitigen Weg. Wir werden auch weiterhin konsequent über unser Förderkonzept Talenten die Möglichkeit geben, in den Bundesligakader aufrücken zu können“, so Eva Federhenn im Ausblick, „dazu melden wir in Bälde konkreteres. Gemeinsam mit dem jetzt schon stehenden Kader und den vier Neuzugängen werden wir ein schlagkräftiges Team haben.“

Franziska Fischer zum Wechsel: „Nach dem Ende meiner Ausbildung ist der Zeitpunkt für eine neue Herausforderung perfekt. Ich danke den Mainzer Verantwortlichen für die Unterstützung bei der Erfüllung meines Traumes, in der 1. Bundesliga spielen zu dürfen“. Franziska Fischer ergänzt: „Ich werde mich immer an meine schönsten Mainzer Momente wie den 1. Bundesligasieg gegen Ketsch, oder an die tolle Stimmung mit der aktiven Fanszene von 05 beim Saisonauftakt 2019/20 erinnern. Aber auch unsere gemeinsamen Erfahrungen in der 1. Liga, so schwer es zum Teil war, sind für mich wichtig.“

Mit dem bekannten „weinenden und lachenden Auge“ ergänzt „Fischi“: „Vermissen werde ich auch die familiäre Atmosphäre bei Mainz 05 und die schöne Stadt selbst“. Gerade der Zusammenhalt der beiden Teams in der aktuell schwierigen Runde ist für sie absolut beeindruckend. „Ich werde bis zum Saisonende alles dafür geben, dass wir noch möglichst viele Spiele gewinnen und gemeinsam Spaß haben.“

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