Foto: Axel Kretschmer

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, aus der eine blendend aufgelegte Elisa Burkholder mit 12 Treffern herausragte, schlagen die Meenzer Dynamites den TV Aldekerk mit 35:28 (17:12) und stehen jetzt mit 6 Punkten vor der Abstiegszone.

Schon beim Warmmachen zeigte sich auf Mainzer Seite im Vergleich zu den zurückliegenden Spielen ein anderes Bild. Nachdem das Drittligateam am Donnerstag den Klassenerhalt gesichert hat, stand Trainerin Nikoletta Nagy bis auf die bekannten Langzeitverletzten seit langem wieder ein voller Kader zur Verfügung.

Und es ging auch direkt mit hohem Tempo los. Denise Großheim und Elisa Burkholder erzielten die ersten beiden Treffer für Mainz, doch die Gäste zeigten sich unbeeindruckt und waren beim 4:4 (7.) wieder dran, um dann sogar in Führung zu gehen. Bis zum 7:7 (10.) war es ein intensives Beharken auf beiden Seiten und der TVA der erwartet starke Gegner.

Die Gäste schafften es dann aber nicht, aus einer doppelten Überzahl Kapital zu schlagen. Umso mehr drehte jetzt das erfahrene Duo Elisa Burkholder und Denise Großheim auf, flankiert von frechen Aktionen der jungen Anna Weidle. So bauten sich die Meenzer Dynamites bis zum 16:11 (27.) ein erstes größeres Torepolster auf. Nachdem der TVA dann erneut in doppelter Überzahl ohne Torerfolg blieb, ging es mit dem 7. Treffer von Elisa Burkholder zum 17:12 aus Mainzer Sicht in die Kabinen.

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Mit neuem Selbstbewusstsein startete die 2. Hälfte. Und die Meenzer Dynamites ließen sich nicht mehr in Bredouille bringen. Die Dynamites-Abwehr arbeitete stark und erlaubte den Gästen kaum Lücken. Das Tempo blieb hoch und die Zuschauer bekamen viele schöne Treffer zu sehen. Die Mainzerinnen ließen angeführt von Elisa Burkholder keine Zweifel mehr aufkommen. Als der TVA ihr eine kurze Deckung verpasste, nahmen Saskia Wagner und Anna Weidle die sich dadurch bietenden Lücken gerne an.

Bei den Gästen, die wegen der für ihre A-Jugend anstehenden wichtigen Aufgaben nur mit kleinem Kader angereist waren, schwanden jetzt nach und nach die Kräfte, während Nikoletta Nagy bei ihrem Kader aus dem Vollen schöpfen konnte. Beim 35:25 (57.) war die Freude über den Erfolg in den Mainzer Gesichtern schon sichtlich erkennbar. Die letzten drei Treffer zum Endstand 35:28 gehörten dann den Gästen, die auf ihrer Abschiedstour in der 2. Liga sicher noch für die eine oder andere Überraschung gut sind.

Im anschließenden Trainergespräch gratulierte Yvonne Filgert direkt zum für den Klassenerhalt so wichtigen Mainzer Sieg, bedauerte es aber auch, dass ihr Team die Euphorie aus dem Sieg gegen Herrenberg – anders als erhofft – nicht mit in die Begegnung nehmen konnte.
Dynamites-Trainerin Nikoletta Nagy brachte die Frage nach ihrem Gefühl nach dem Sieg direkt auf den Punkt: „Ein riesengroßer Stein ist von meinem Herzen gefallen. Die Wichtigkeit dieses Spiels war uns allen bewusst. Wir hatten Respekt vor dem TVA, umso mehr natürlich nach dem Sieg gegen Herrenberg.“

Nagy weiter: „Der geschaffte Klassenerhalt der Damen II am Donnerstag hat uns natürlich jetzt auch geholfen. Der Kader ist jetzt viel breiter. Wir haben jetzt seit zwei Wochen gemeinsam gut trainiert, und auch viel miteinander gesprochen. Die Spielerinnen bekommen wieder Selbstvertrauen und eins muss man ganz klar sagen: Els (Elisa Burkholder) hat heute einfach ein Superspiel gemacht. Außerdem haben wir gut in der Abwehr gearbeitet und uns gegen die im 1:1 starken Spielerinnen des TVA sehr gut ausgeholfen. Insgesamt ist das deshalb heute auch eine schöner Teamerfolg. Ich bin jetzt einfach froh“, so ihr abschließendes Fazit.

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