Foto: Daniel Bamberger

Über 260 Zuschauer sahen am Samstagabend ein Handballspiel der KURPFALZ BÄREN mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten.

Die ersten Minuten im Spitzenspiel gegen die Tigers aus Waiblingen lief noch alles nach Plan, die Gastgeber führten mit 4:3 und es schien, dass die Bären gegen den Tabellenführer mithalten können.

Doch dann lief bei den KUFPFALZ BÄREN plötzlich nichts mehr zusammen. Technische Fehler, überhastete Angriffe und Fehlpässe sorgten für einen 6:8 Rückstand in der 14. Minute. Zwei Tore sind im Handball ja bekanntlich schnell aufzuholen, aber nicht, wenn gar nichts mehr passt. Innerhalb von sieben Minuten erhöhte Waiblingen auf 6:13.

„Wir haben in dieser Phase ohne Esprit und Emotionen gespielt. Die Stimmung im Team hat gefehlt und so lief nichts zusammen.“, analysierte Trainerin Franzi Steil später. Die Seiten wurden beim Stand von 11:17 gewechselt.

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In der zweiten Halbzeit steckten die KURPFALZ BÄREN trotz des hohen Rückstandes nicht die Köpfe in den Sand, sondern kämpften. In der 45. Minute traf Lena Feiniler zum 22:24 und die Zuschauer pushten das Team weiter. Aber Waiblingen ließ sich nicht einholen und Ketsch gab sich nicht auf. Mit viel Tempo und Druck kamen die KURPFALZ BÄREN bis zur 55. Minute nochmal auf 2 Tore ran (29:31), doch am Ende lag es nicht an der Siebenmeter-Verteilung (Ketsch 4 – Waiblingen 9) oder den Zeitstrafen (Ketsch 6 – Waiblingen 3). Es war der ein oder andere Fehler zu viel, um die 31:35 Niederlage zu verhindern.

Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel sagte Franzi Steil: „Schade, dass wir die erste Halbzeit neben uns standen, denn Waiblingen wäre zu schlagen gewesen.“ Weiter wurde auf der Pressekonferenz die Verlängerung von Co-Trainerin Esther Herrmann bekannt gegeben. Das Team hat nun eine Woche frei, um sich zu erholen, bevor das Mammutprogramm mit 4 Spielen in 8 Tagen startet.

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