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Die HSG Blomberg-Lippe erwischte einen gebrauchten Abend und verliert das Nachholspiel des 17. Spieltages der Handball Bundesliga Frauen deutlich mit 40:25 (22:8).

Die Blombergerinnen fanden überhaupt nicht in die Begegnung und lagen nach vier Minuten bereits 4:0 zurück. Auch der Anschlusstreffer zum 5:2 in der sechsten Spielminute verpuffte schnell. 7:3 hieß es bereits nach neun Minuten. In der Folge sollte der HSG weder im Angriff noch in der Abwehr viel gelingen. Mit sechs Treffern in Folge zog der Thüringer HC auf 13:3 bis zur 16. Spielminute davon. Auch die beiden Auszeiten, die Trainer Steffen Birkner zwischenzeitlich nahm, zeigten keine Wirkung. Das Team von Herbert Müller vergrößerte den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 22:8.

Auch nach der Pause bekamen die Blombergerinnen keinen Zugriff auf das Spiel, insbesondere in der Abwehr lief nicht viel zusammen. Drei Tore der Hausherrinnen nach Wiederanpfiff zum 25:8 waren die Folge. Einen kurzen Lichtblick zum 26:11, konterten die Thüringerinnen mit einem 3:0-Lauf zum 29:11 in der 40. Minuten. Ab der 40. Minute fand die HSG schließlich in der Offensive wieder mehr zu ihrem Spiel und es entwickelte sich so etwas wie ein Schlagabtausch. Mit vier Toren in Reihe verkürzte die HSG in der 51. Spielminute zum 35:20, dieser Abstand sollte bis zum Spielende bestehen bleiben. Der Schlusspfiff ertönte beim 40:25.

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Beste Werferinnen waren Laetitia Quist auf Seiten der HSG mit sieben Treffern und Annika Meyer vom THC mit acht Toren.

Steffen Birkner zeigte sich nach der Begegnung entsprechend bedient: „Es ist schade, dass wir die tolle Stimmung hier in der Halle von den THC-Fans, aber primär von unseren mitgereisten Fans nicht zurückzahlen konnten. Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung, aber ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft überhaupt nicht einverstanden und muss mich dafür entschuldigen. Das war nicht das, für was wir als HSG stehen. Wenn wir unterlegen sind, wollen wir Herz, Kampf und Leidenschaft zeigen. Das machen wir erst ab der 40. Minute und das ist deutlich zu wenig gegen einen richtig guten Gegner, der heute nach einer schmerzlichen Niederlage eine Reaktion gezeigt hat. Wir sind wie die Maus vor der Schlange und wehren uns in der ersten Halbzeit gar nicht, deswegen bin ich sehr enttäuscht. Die zweite Halbzeit war dann ein bisschen besser, in den letzten Minuten greifen wir ein bisschen engagierter und mutiger an, aber wir haben über 60 Minuten heute vieles vermissen lassen. Das ist nicht das Gesicht der HSG. Ich erwarte am Samstag einen deutlich anderen Auftritt!“

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