Foto: Sport-Union Neckarsulm

Nach drei Niederlagen in Folge braucht die Sport-Union Neckarsulm in der Handball Bundesliga Frauen (HBF) dringend wieder Punkte und will daher im Heimspiel gegen die HSG Bad Wildungen Vipers am Samstagabend (18:00 Uhr) den Turnaround schaffen. Tanja Logvin will dabei eine Reaktion ihrer Mannschaft sehen nachdem vor allem die Niederlage beim Tabellenletzten Buchholz-Rosengarten schmerzt und die Sport-Union im Endspurt der Saison zurückwirft.

„Ich bin noch immer frustriert über unser Auswärtsspiel in Buchholz-Rosengarten. Dieses Spiel kann uns am Ende der Saison sehr viel kosten. Wir müssen zurück zu unserer Form finden und dieses Spiel gewinnen. Egal wer aus unserem Kader auf dem Feld steht, haben wir meiner Meinung nach genug Möglichkeiten um dieses Spiel für uns zu entscheiden. Es ist wichtig, dass wir durchgängig unseren schnellen Handball spielen. Nicht hektisch, nicht ohne Kopf. Und ich will einen Rückraum sehen, der gegen jede Abwehr eine Lösung findet.“, gibt Logvin vor dem Heimspiel gegen die Vipers die Marschrichtung vor. Ob dabei auch wieder die spanische Nationalspielerin Irene Espinola Perez mitwirken kann, ist weiterhin fraglich. Die Linkshänderin hat sich am vergangenen Samstag direkt in der Anfangsphase mit einer Blockade im Bereich der Wirbelsäule verletzt und musste das Spiel frühzeitig beenden.

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„Natürlich haben wir in der Woche alles versucht, um sie fit zu bekommen und ich hoffe auch, dass sie spielen kann. Wir haben aber zum Glück neben Svenja Mann mit Carmen Moser und Daphne Gautschi wieder zwei Spielerinnen im Kader, die uns Alternativen geben und Schritt für Schritt zurück zur alten Form kommen. Das geht nicht mit einem Fingerschnippen, aber sie geben ihr Bestes und machen ihre Arbeit gut.“, so Logvin weiter.

Gute Arbeit haben die Bad Wildungen Vipers am vergangenen Mittwoch im Kampf um den Klassenerhaltes verrichtet. Gegen den direkten Konkurrenten aus Buchholz-Rosengarten haben sich die Vipers deutlich mit 32:25 durchsetzen können und sich damit wieder mit vier Punkten Unterschied zum Tabellen-Schlusslicht distanzieren können. Gesichert ist das Team von Trainer Tessa Bremmer allerdings weiterhin nicht, weshalb das Team in den restlichen Saisonspielen weiterhin um jeden Punkt für den möglichst frühzeitigen Klassenerhalt kämpfen wird. Wie im Hinspiel, in dem vor allem die Rückraum-Achse um die künftige Neckarsulmerin Munia Smits, Maxime Struijs sowie Jana Scheib torgefährlich war, erwartet die Sport-Union daher auch am Samstagabend wieder eine umkämpfte Partie in der stimmungsvollen Ballei.

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