Werkselfen Jörg Dembinski

Foto: Jörg Dembinski

Nicht nur Corona hat den Spielplan in der Handballbundesliga, wie zuletzt auch beim TSV Bayer 04 Leverkusen, gehörig durcheinandergebracht. Dass die Werkselfen das erst für den 15. Mai vorgesehene Heimspiel gegen die SG BBM Bietigheim bereits am Mittwoch um 19.30 Uhr bestreiten, hat allerdings mit der Erfolgsserie des Gegners zu tun. Denn der schwimmt weiter auf einer Erfolgswelle.

Am vergangenen Wochenende ist die SG BBM daheim durch ein ungefährdetes 30:20 im Viertelfinalrückspiel der European League gegen ES Besançon ins Final Four am 14./15. Mai eingezogen. Bereits das Hinspiel in Frankreich hatte man mit 29:23 für sich entschieden. Damit hat das Team von Trainer Markus Gaugisch seine Siegesserie auf 42 wettbewerbsübergreifende Erfolge ausgebaut. Neben dem internationalen Pokal-Erfolg steht man darüber hinaus auch im Final Four des DHB-Pokals, wo man Ende Mai in Stuttgart seinen Titel verteidigen möchte. Somit sind die Rollen vor der Begegnung in der Ostermann Arena klar verteilt.

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Während die Werkselfen, derzeit auf Rang zehn in der Tabelle, noch Punkte benötigen, um den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen, eilen die Enzstädterinnen mit großen Schritten auf den dritten Bundesligatitel nach 2017 und 2019 zu und es wäre keine allzu große Überraschung, sollte dies ohne jeden Verlustpunkt einhergehen. Elfentrainer Johan Petersson, der kürzlich seinen 49. Geburtstag feiern konnte, musste seit dem letzten Punktspiel Mitte März in Oldenburg, durch die coronabedingten Ausfälle viel im Training improvisieren. Das traf es sich gut, dass die Juniorelfen, die in der 3. Liga voll im Saft stehen, für gemeinsame Trainingseinheiten voll zur Verfügung standen.

„Wir hatten gute gemeinsame Einheiten und legen jetzt im Training wieder den Schwerpunkt darauf, wieder mehr Tempo reinzubringen. Wir haben jetzt angefangen mit dem Bietigheim-Spiel bis Ostersamstag vier wichtige Spiele auf dem Programm, für die wir gewappnet sein müssen“, so der Schwede, der wieder auf Kim Hinkelmann nach überstandener Handverletzung setzen kann, während Nives Klobucar am Mittwoch krankheitsbedingt auszufallen droht.

Im Hinspiel konnte das Bayerteam bei der 17:25-Niederlage lange gut mithalten u nd als Erfolg für sich verbuchen, als erste Mannschaft den Meisterschaftsfavoriten in eigener Halle unter 30 Tore gehalten zu haben.

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