ESV RegensburgHans-Christian Wagner

Foto: Hans-Christian Wagner

An der Einstellung mangelt es dem abstiegsbedrohten TVB Wuppertal sicherlich nicht. Beim Tabellen-Fünften ESV Regensburg unterlagen die Handballgirls zwar mit 24:28 (12:16), lieferten jedoch erneut einen großen Kampf. 

Mona Bratzke und Michelle Stefes fehlten beim TVB krankheitsbedingt, Torfrau Dana Centini hatte unter der Woche aus den gleichen Gründen nicht trainieren können, biss jedoch auf die Zähne. Auch Rückraum-Talent Lara Janz, Leihgabe aus Recklinghausen stand nicht zur Verfügung. Die damit, vor allem durch das Fehlen ihrer Spielführerin, deutlich geschwächten Langerfelderinnen starteten verhalten ins Spiel gegen den besten Aufsteiger dieser Spielzeit.

Die Gastgeberinnen konnten zunächst mit 5:1 in Führung gehen, doch nach kurzem Beyeröhder „Warm Up“ gestaltete sich die Partie enger als von Vielen erwartet. Der TVB holte Tor um Tor auf und hatte  nach dem Abschlusstreffer von Hanna Wagner zum 10:11 in der 22. Spielminute sogar die Möglichkeit gleich zu ziehen. Doch Regensburg konterte und konnte zur Halbzeit mit 16:12 in Führung gehen.

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Wäre da nicht erneut ein verschlafener Start nach dem Wiederanpfiff gewesen, vielleicht hätten die Handballgirls die körperlich deutlich überlegenen Regensburgerinnen in der zweiten Spielhälfte sogar ernsthaft in Gefahr bringen können. Doch so legte der ESV einen Zwischenspurt ein und konnte bis zur 35. Spielminute auf 20:13 davon ziehen, begünstigt auch von einer Reihe  nicht genutzter Torchancen auf Beyeröhder Seite.  Ausnahme an diesem Abend war sicherlich die junge Jule Kürten, die kaltschnäuzig alle Siebenmeter für den TVB verwandelte und auch auf dem Feld eine starke Leistung zeigte.

Der Regensburger 7 Tore-Vorsprung war insgesamt jedoch eine zu große Hypothek und auch wenn sich die Handballgirls nicht aufgaben, war am Ende nur noch eine Ergebniskorrektur möglich. Immerhin gestalteten die Bergischen die zweite Halbzeit ausgeglichen – auf Zählbares mussten die diesmal von Peter Stefes und Marc Michel betreuten Handballgirls jedoch erneut verzichten.

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