Juniorelfen

Foto: TSV Bayer 04 Leverkusen

Es war ein hochklassiges und spannendes Hinspiel im Viertelfinale der A- Jugendbundesliga zwischen dem VfL Bad Schwartau und dem TSV Bayer 04 Leverkusen, bei dem am Ende die Juniorelfen vor rund 200 Zuschauern in der Schwartauer Ludwig-Jahn-Halle knapp mit 25:24 die Oberhand behielten.

Es war U18-Nationalspielerin Viola Leuchter, die neun Sekunden vor dem Abpfiff mit ihrem sechsten Treffer für den hauchdünnen Auswärtssieg sorgte und ihrem Team damit einen knappen Vorteil für das Rückspiel am Sonntag in Leverkusen verschaffte. „Es war eine Art Frustwurf, der musste einfach rein. Das Spiel war nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir waren am Anfang ziemlich nervös, aber am Ende zählt der Sieg und der volle Fokus auf das Rückspiel“, so die Siegtorschützin nach der Partie erleichtert.

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In der Tat war der Start in die Partie aus Leverkusener Sicht nicht optimal. Die Schwartauer Deckung ließ wenig zu und in der eigenen Deckung taten sich zu viele Löcher auf. Nach dem 7:4 durch Jonna Schaube in der 16. Minute nahm Elfentrainer Jörg Hermes eine Auszeit, die sich bezahlt machen sollte. Fünf Minuten später traf Sophia Pickrodt zur ersten Gästeführung, die man bis zur Pause sogar auf 14:11 ausbauen konnte. Doch der VfL aus Bad Schwartau gab sich keineswegs geschlagen und ging rund sechs Minuten vor dem Ende beim 23:22 wieder in Führung. Die Elfen antworteten mit einem Doppelschlag durch Anna-Lena Boulouednine und Christin Kaufmann. Es folgte der erneute Ausgleich des VfL und eine Zeitstrafe gegen Pia Terfloth, ehe Leuchter in Unterzahl der vielumjubelte Siegtreffer gelang.

„Es war das erwartet enge Spiel, bei dem am Ende die Kleinigkeiten entscheiden. Wir hatten heute nicht unser stärkstes Spiel, aber was mich freut ist, dass wir wie in Bretzenheim am Ende die Nerven behalten und es in Unterzahl taktisch klug zu Ende gespielt haben und gewinnen. Nun nehmen wir diesen Sieg positiv mit, wohlwissend, dass in der Woche harte Arbeit auf uns wartet. Heute war es ein Spiel, welches vom Niveau her auch beim Final Four hätte stattfinden können“, lobte Jörg Hermes beide Teams.

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