Foto: Hans-Christian Wagner

Das 22. Saisonspiel in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen beschert dem ESV 1927 Regensburg das zweite Sonntagsspiel: Die Bunkerladies sind zu Gast bei den „Kuties“ der SG H2KU Herrenberg. Bereits das Hinspiel war eine schwierige Aufgabe für die Oberpfälzerinnen, die damals einen 14:17-Rückstand noch in einen 31:26-Erfolg umwandeln konnten. Im Rückspiel dürften die Gastgeberinnen zusätzlich durch zwei Linkshänderinnen aus dem Kader des Bundesligisten TuS Metzingen verstärkt sein.

Den Gastgeberinnen aus der Nähe von Tübingen sind in den vergangenen Wochen zentnerschwere Lasten von den Schultern gefallen: Zum einen konnte eine Finanzierungslücke für die kommende Spielzeit rechtzeitig bis zum Lizenzantrag geschlossen werden, zum anderen gewannen die „Kuties“ am Samstag hauchdünn mit 34:33 beim Vorletzten MTV Heide (8:32 Punkte) und machte damit nach eigenen Angaben „einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt“.

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Durch den Zweier beträgt der Vorsprung Herrenbergs (16:24) auf den Drittletzten Wuppertal (9:31), der am Mittwoch sein Nachholspiel gegen Berlin verloren hatte, satte sieben Zähler. Mit einem Heimsieg gegen den ESV wird die Wahrscheinlichkeit des Ligaverbleibs noch einmal deutlich höher. Dabei dürfte sich die SG zweier Linkshänderinnen aus dem Bundesligakader des TuS Metzingen bedienen können, da der Kooperationspartner am Vorabend im Einsatz ist.

Die Rückraumrechte Anna Albek war jüngst sogar WM-Teilnehmerin und Rechtsaußen Britt van der Baan erfolgreichste Werferin im letzten Bundesliga-Spiel Metzingens. Mit beiden im Kader konnte Herrenberg vor wenigen Wochen sogar Spitzenreiter HSV Solingen-Gräfrath in die Knie zwingen. Mit Lea Neubrander steht ohnehin die fünftbeste Werferin der Liga in den Reihen der SG, die auch die ehemalige Torschützenkönigin Sulamith Klein im Saisonverlauf reaktiviert hat.

Deshalb kann auch nicht von einer Favoritenstellung des Tabellenfünften aus der Oberpfalz gesprochen werden. Mit bereits 25:17 Punkten können die Regensburgerinnen ganz ins entspannt ins Schwabenland fahren und versuchen, ihre hervorragende Auswärtsbilanz weiter zu verbessern. 15 Zähler konnten die Bunkerladies bereits in der Fremde holen. Personell sah es in der Trainingswoche bislang gut aus. Sehr schade ist, dass die Langzeitverletzte Anika Bissel auch im Rückspiel gegen ihren Ex-Verein nicht teilnehmen kann und weiter auf den ersten Pflichtspieleinsatz im ESV-Trikot warten muss. Anwurf in der Markweghalle in Herrenberg ist um 16 Uhr.

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