Foto: Dieter Lange

Spannender könnte es kaum sein: Der Buxtehuder SV spielt am Mittwoch, 16. März 2022, um 19.30 Uhr beim Thüringer HC – dem direkten Tabellennachbarn. Beide Mannschaften verzeichnen 18:10 Punkte auf ihrem Konto. Aktuell liegt der BSV mit einer besseren Tordifferenz auf Platz 4 – der THC darunter auf Platz 5.

Das Spiel in Thüringen ist bereits das zweite in einer englischen Woche. Die verlorene Partie gegen Borussia Dortmund (31:21) sitzt noch in den Knochen. Doch Trainer Dirk Leun hat einen Plan: „Wir müssen uns selbst analysieren. Die eigene Fehlerquote muss runter und wir müssen mit mehr technischer Sicherheit spielen.“ Das Team benötige eine höhere Effektivität: „Das war im Spiel gegen Dortmund einfach zu wenig.“

Anders sieht es beim Thüringer HC aus. Ihr letztes Spiel ist drei Wochen her: Zunächst war Länderspielpause, danach wurde ein Spiel aufgrund von Corona-Fällen beim Gegner abgesetzt. Dirk Leun warnt: „Unser junges Team trifft auf eine sehr erfahrene und clevere Mannschaft, die schon so manche Schlachten gewonnen haben.“ Er betont die internationale Top-Besetzung von Trainer Herbert Müller mit Rechtsaußen Lydia Jakubisova und Spielmacherin Lamprini Tsakalou. Auch mit Rückraumspielerin Jennifer Rode und ehemaliger BSV-Spielerin Annika Meyer ist das Team gut ausgestattet.

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„Traditionell spielt der THC sehr körperbetont – davon dürfen wir uns nicht einschüchtern lassen. Wir müssen insgesamt eine Stufe nach oben, vor allem in der Körpersprache. Das ist uns am Samstag nicht gelungen. Es ist gut für uns, dass wir nun schnell die Chance haben es besser zu machen.“

Schon bei der Pressekonferenz des Dortmund-Spiels mit Blick auf die Partie auf Mittwoch, stand das Ziel fest: „Ich glaube es ist jeder Spielerin bewusst, dass das nicht die Leistung war, die sie zeigen wollten. Es wird ein schweres Spiel gegen eine Mannschaft mit vielen internationalen Spielerinnen. Sie haben aber auch gezeigt, dass sie verwundbar sind. Man hat zu Hause gegen Bensheim und Halle- Neustadt nicht gewonnen. Warum sollen wir nicht daran glauben, dass wir dort etwas bewirken können?“

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