Foto: Jörg Dembinski

„Endlich geht es wieder los“, freut sich Johan Petersson. In der durch die EM-Qualifikationsspiele Deutschland gegen die Niederlande verordnete Ligapause haben seine Werkselfen „sehr gut trainiert und sind hungrig“, so der Trainer des TSV Bayer 04 Leverkusen.

Der Schwede, der in Krefeld beim Hinspiel des Nachbarduells gegen „Oranje“ vor Ort war, reist am Sonntag mit seiner Mannschaft nach Oldenburg zum Tabellennachbarn VfL (Anwurf: 16.30 Uhr, EWE-Arena).

Der Liga-Klassiker ist auch ein Duell zweier Mannschaften mit wechselhaften Gesichtern. Der VfL kassierte im Februar drei Auswärtsniederlagen in Folge, holte sich aber am vergangenen Wochenende frisches Selbstvertrauen im DHB-Pokal. 

Im Viertelfinale bezwang das Team von Trainer Niels Bötel die Luchse aus Buchholz 08-Rosengarten mit 27:21und qualifizierte für das Final-Four-Endturnier im Mai in Stuttgart, wo man im Halbfinale auf den Buxtehuder SV trifft.

Ausschlaggebend für den Erfolg des Tabellenelften gegen die Luchse war ein starke Defensivleistung. Die hatten die Werkselfen auf der anderen Seite zuletzt nur selten zu bieten. Die vergangenen drei Partien kassierte das auf Platz zehn rangierende Team stets 30 oder mehr Gegentore. Darunter war allerdings auch ein unerwarteter 36:34-Heimsieg gegen die HSG Blomberg-Lippe sowie zuletzt ein 25:30 daheim gegen Neckarsulm.

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„Wir haben die Fehler aus der Neckarsulm-Niederlage eingehend analysiert, zwei Wochen gut trainiert und sind voller Tatendrang, das erarbeitete umzusetzen“, so Petersson, der weiterhin auf Kim Hinkelmann (Mittelhandbruch) und die erkrankte Pia Terfloth verzichten muss. 

Im Tor steht neben Stammtorhüterin Kristina Graovac, die mit Serbien ebenfalls in der EM-Quali im Einsatz war wie Mareike Thomaier und Zoe Sprengers im direkten Duell, am Sonntag Alexandra Humpert zur Verfügung. Die U20-Nationaltorhüterin, ansonsten mit Zweitspielrecht beim Zweitligisten TuS Lintfort im Einsatz, ersetzt diesmal die am Kreuzband verletzte Nela Zuzic.

„Wir stehen nun in Oldenburg und dann daheim gegen Zwickau vor zwei wichtigen und richtungsweisenden Spielen und wissen danach, wohin die Reise im Ligaendspurt geht“, weist Petersson ebenso auf die Wichtigkeit der Partie hin wie sein Pendant Niels Bötel, der unmittelbar nach dem Sieg gegen die Luchse betonte, dass „der Fokus nun auf dem Klassenerhalt liegt“.

Die Voraussetzungen für ein spannendes, umkämpftes Spiel wie in der Hinrunde sind gegeben, damals Ende September behielten die Werkselfen mit 26:25 die Oberhand. Ein Ergebnis, mit dem Johan Petersson bestimmt einverstanden wäre.

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