Sandra Erlingsdóttir unterschreibt ihren Vertrag (Foto: TuS Metzingen)

Mit Magda Balsam (Rechtsaußen/2 Jahre), Lea Schüpbach (Tor/2 Jahre) und Sandra Erlingsdóttir (Rückraum-Mitte/3 Jahre) können die TUSSIES drei Nationalspielerinnen als Neuzugänge für die neue Runde vermelden. Ins Ausland wechselt ab Sommer Mittespielerin Silje Brøns Petersen.

Wie bereits verkündet beendet nach der Saison Marlene Kalf Ihre Karriere. Für Rechtsaußen war Manager Ferenc Rott also auf der Suche nach adäquatem Ersatz und ist in Polen fündig geworden: „Magda ist eine Spielerin mit internationaler Erfahrung und war für Polen bei der letzten WM klar gesetzt auf der rechten Außenbahn. Sie ist sehr konterstark, hat eine gute Wurfauswahl und ist es gewohnt viel Verantwortung zu übernehmen. Ich bin mir sicher, dass wir mit Ihr wieder eine klare Nummer eins für diese Position gefunden haben. Generell haben wir bisher mit Polinnen immer sehr gute Erfahrungen gemacht und es freut mich, dass Dagmara bei der Verpflichtung mitunterstützt hat.“

Die polnische Flügelzange spielte bereits beim aktuellen Tabellenführer MKS Lublin zusammen und wird im Sommer nun wieder vereint sein. Für Magda war dies auch ein wichtiger Grund für Ihren Wechsel: „Ich bin sehr glücklich, dass ich die Chance bekommen ins Ausland, in eine sehr starke Liga und zu einem sehr guten Team zu wechseln. Ich möchte mich weiterentwickeln und Metzingen helfen die Ziele zu erreichen. Ich habe viel Gutes über den Klub gehört, das hatte auch einen großen Einfluss auf meine Entscheidung. Ich freue mich schon ein Teil des Teams zu sein.“

Von der HSG Bad Wildungen wechselt die Schweizer Nationaltorhüterin Lea Schüpbach ins Ermstal. Für die 24-jährige hat das Angebot von Metzingen in allen Punkten gepasst: „Die Gespräche mit dem zukünftigen Trainer und dem Management haben mir ein sehr gutes Gefühl gegeben, dass ich mich in Metzingen handballerisch weiter entwickeln werde!
Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung bei den TUSSIES. Auch auf die besondere Atmosphäre in der Öschhalle freue ich mich sehr, um gemeinsam mit dem Team und den Fans tolle Spiele und Erfolge zu erleben. Zusammen mit der Nähe zur Familie in der Schweiz ist das ein Gesamtpaket, welches ich nicht ausschlagen konnte.“

Vor Ihrem Wechsel in die Bundesliga war Schüpbach bereits für Paris92 aktiv. Manager Ferenc Rott konnte bei diesem Transfer auf Insiderwissen zurückgreifen: „Unser künftiger Trainer kennt Lea natürlich schon und hat diese Entscheidung mit mir zusammengetroffen. Aktuell hilft uns Axel Strienz als Torwarttrainer aus. Er hat Lea ebenfalls schon häufiger in der Schweiz trainiert. Da wir mit Axel auch für die kommende Runde planen wollen, waren wir uns insgesamt ziemlich sicher, dass wir in der Konstellation mit Rebecca Nilsson und Marie Weiss ein starkes Trio haben. Unsere Torfrauen haben alle verschiedene Stärken und unterscheiden sich auch im Stellungsspiel. Das sind sehr gute Vorrausetzungen.“

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Mit Sandra Erlingsdóttir verpflichten die TUSSIES zum ersten Mal eine Spielerin aus Island. Ihr Vater Erlingur Richardsson trainiert aktuell die holländische Männernationalmannschaft und in der Saison 2015/16 die Füchse Berlin(M). Zeitgleich spielte die 1,60m große Rückraum-Mitte bei den Frauen der Füchse Berlin in der ersten Liga. Die letzten zwei Jahre lief die Nationalspielerin in Dänemark für Aalborg auf.

Ferenc Rott sieht in Ihr ein wichtiges Puzzleteil für die Zukunft: „Sandra hat sich in den letzten zwei Jahren enorm entwickelt. Sie übernimmt sowohl im Verein als auch in der Nationalmannschaft sehr viel Verantwortung. Sie kann ein Spiel leiten, ist dabei selbst sehr torgefährlich und sticht besonders durch Ihre vielen guten Anspiele hervor. Ich bin von Ihr überzeugt und freue mich, dass Sie direkt für drei Jahre bei uns unterschrieben hat.“
Eine besondere Erinnerung an die TUSSIES hat die 23-jährige Rechtshänderin schon: „Nach zwei tollen Jahren in Dänemark bin ich gespannt und bereit den nächsten Schritt in meiner Karriere zu machen. Metzingen ist ein professioneller und zugleich aufregender Verein. Die Ambitionen stimmen mit meinen überein. Ich erinnere mich noch zu gut, als wir mit Berlin in der pinken Halle gespielt haben. Ich kann es kaum erwarten, dass diese Fans auch mich anfeuern.“

Vor zwei Jahren kam Silje Brons Petersen aus Blomberg nach Metzingen und schaffte es hier in den WM-Kader der Deutschen Nationalmannschaft. Für die kommende Saison zieht es die Mitte-Spielerin ins Ausland: „Ich blicke auf 2 tolle Jahre hier in Metzingen zurück und ich bin sehr dankbar für die vielen schönen Momente im pinken Trikot. Ich habe mich immer sehr wohl gefühlt und es war mir immer eine Freude in der Öschhalle zu spielen. Leider verlief die erste Saison ohne Zuschauer, aber zum Glück spielen wir in dieser Runde wieder vor unseren Fans.Für mich ist es im Sommer an der Zeit eine neue Herausforderung in einer neuen Liga anzugehen. Ein großes Dankeschön an alle Fans, Betreuer, Trainerteam und meine TUSSIES. Ich hoffe wir sehen uns alle wieder!“

Für Ferenc Rott war der Abgang ein Stückweit absehbar: „Silje hat sich bei uns Ihren großen Traum für die Nationalmannschaft zu spielen erfüllt. Jetzt war Sie auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Sie ist weiterhin ein ganz wichtiger Baustein in unserem Angriffsspiel und wir bauen auf Sie, um die gemeinsamen Ziele zu erreichen. Ansonsten wünsche ich Ihr natürlich alles Gute für die Zukunft.“

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