Foto: Hans-Christian Wagner

Für die Zweitliga-Handballerinnen des ESV 1927 Regensburg steht am Samstagabend das nächste Auswärtsspiel an: Diesmal geht es in den Westteil Nordrhein-Westfalens zum TuS Lintfort. Die Partie in der Sporthalle an der Eyller Straße wird um 17.30 Uhr angepfiffen.

Die Pandemie hält das Land und damit auch die 2. Handball-Bundesliga weiter in Atem: Die Tabelle ist ein Spiegelbild davon, denn die Teams im 16er-Feld der zweithöchsten Spielklasse haben zwischen 15 (Aldekerk) und 19 Begegnungen (Leipzig) ausgetragen. Dementsprechend schief ist das Bild. Der Tabellenneunte TuS Lintfort (15:17 Punkte) hat zwei Partien weniger absolviert als der Fünfte aus Regensburg (20:16) und könnte bei optimalem Verlauf der Nachholspiele und einem Sieg auf Sicht an den Bunkerladies vorbeiziehen. Corona sorgt aber auch dafür, dass die Verantwortlichen mehr denn je von Spiel zu Spiel denken, da die verfügbare Aufstellung etwas von einer Lotterie hat.

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Der ESV kann ein Lied davon singen, und deswegen ist es auch wenig verwunderlich, dass es zuletzt drei Niederlagen in Folge zu beklagen gab. Darunter waren mit dem Auswärtsspiel in Berlin und zuletzt zu Hause gegen Göppingen auch zwei „Mission Impossibles“ dabei. Coach Csaba Szücs hofft beim elften Auswärtsspiel im neunzehnten Auftritt auf etwas mehr Normalität. Der Trainer kann wieder auf Linkshänderin Franziska Peter bauen, die zuletzt zweimal schmerzlich vermisst wurde. 

Der Vorjahresvierte aus Lintfort ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Nach einer schwierigen Hinrunde hat sich das Team von Bettina Grenz-Klein, die mit rund zwei Jahrzehnten an der Seitenauslinie ihres Teams die mit Abstand dienstälteste Trainerin ist, stabilisiert. Gefährlichste Angreiferinnen sind Linkshänderin Lisa Kunert und die bundesligaerfahrene Spielmacherin Prudence Kinlend.

Im Hinrundenvergleich Ende September führten ersatzgeschwächte Regensburgerinnen in der zweiten Spielhälfte bereits mit sechs Toren, bevor in der Schlussphase die Luft ausging und sich die Teams mit einem 26:26-Unentschieden trennten. Gegen dieses Ergebnis hätten die Gäste aus der Oberpfalz, auch diesmal nichts zu einzuwenden. Ein Erfolgserlebnis und damit eine weitere Verbesserung der hervorragenden Bilanz in fremder Halle würde gleichzeitig auch den vorzeitigen Klassenerhalt in greifbare Nähe bringen.

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