Foto: Maik Schenk (THC)

Nicole Roth wechselt mit Beginn der kommenden Saison vom Ligakonkurrenten TuS Metzingen nach Thüringen. Die 1,83 m große Torhüterin unterschrieb einen Zweijahresvertrag.

Ihr Talent wurde in der Bundesliga früh erkannt und so zog sie schnell die Blicke der DHB-Juniorinnentrainer auf sich. Sie durchlief von der U-17- bis zur U-20-Nationalmannschaft alle Stationen und sammelte so früh internationale Erfahrung. Der ehemalige Trainer der deutschen Nationalmannschaft Michael Biegler berief Nicole Roth in den erweiterten Kader der DHB-Auswahl.

Die gebürtige Nürnbergerin durchlief neben der sportlichen Entwicklung beim HCL, ihre schulische Ausbildung am Leipziger Sportgymnasium. 2012 wurde sie mit dem Leipziger Nachwuchs deutsche A-Jugendmeisterin. 2014 und 2016 gewann der HC Leipzig den DHB-Pokal. Parallel lief sie mit Zweitspielrecht ausgestattet, für den SV Union Halle/Neustadt auf. Im Kader der Leipzigerinnen sammelte sie erste Erfahrungen in den internationalen Wettbewerben der EHF.

Nach ihrem Wechsel zur SG BBM Bietigheim nahm Nicole Roth an der EHF European League 2017/18 teil. Über ein Zweitspielrecht kam sie zu Einsätzen beim Zweitligisten VfL Waiblingen.

In der folgenden Saison stand sie bei der Neckarsulmer Sport-Union unter Vertrag. Ein Jahr später schloss sie sich die inzwischen 26-Jährige dem Bundesligisten TuS Metzingen an und spielte im EHF European Cup und der EHF European League.

Nicole Roth blickt zuversichtlich auf die neue Aufgabe: “Ich freue mich sehr auf die neuen sportlichen Herausforderungen, die mit meinem Wechsel zum THC verbunden sind, außerdem auf das Trainergespann und die Mannschaft. Dieser Wechsel war für mich sowohl privat als auch sportlich nötig, um neue Herausforderungen realisieren und bewältigen zu können. Mit der „Roten Wand“ im Rücken freue ich mich sehr auf die neue Saison.”

“Mit Nicole kommt eine etablierte Torhüterin zu uns, die uns qualitativ einfach weiterhilft. Sie ist ehrgeizig, will bei einer neuen Herausforderung was erreichen und dabei wollen wir Ihr helfen. Nach dem Ausfall von Rinka ist sie genau der Typ, den wir brauchen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihr.”, so Herbert Müller.