Foto: Stefan Michaelis

Beim Auswärtsspiel in Zwickau holt sich der Buxtehuder SV mit 28:35 (12:19) vor 280 Zuschauern in der Sporthalle Neuplanitz den Sieg und damit zwei Punkte in den Norden. Der BSV verbessert sich durch den Erfolg mit 14:6 Punkten auf Platz 5 der Tabelle.

Dabei waren die Voraussetzungen alles andere als gut: Trainer Dirk Leun musste gleich auf mehrere Spielerinnen verzichten: Annika Lott (Muskelfaserriss im Oberschenkel), Teresa von Prittwitz (Nierenbeckenentzündung) und auch Lisa Antl (Adduktoren-Probleme) machten die Reise nach Zwickau – wie auch die langzeitverletzten Mia Lakenmacher und Mieke Düvel – gar nicht erst mit. Besonders der kurzfristige Ausfall von Kreisläuferin Lisa Antl schmerzte: Sollte Maxi Mühlner doch im ersten Spiel nach mehrwöchiger Pause eigentlich zunächst nur in der Abwehr eingesetzt werden. Doch die Kreisläuferin stellte sich in den Dienst der Mannschaft, ackerte hinten wie vorne und erzielte zwei Treffer.

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Für das Team aus Buxtehude war es – nach vier coronabedingten Absagen in Folge – das erste Bundesligaspiel seit dem 2. Januar. Vor allem aus diesem Grund zeigte Buxtehuder Trainer Dirk Leun sich nach dem Spiel zufrieden: „Nach langer Corona-Pause war es das erste weite Auswärtsspiel für uns. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft.“
Der Buxtehuder SV startete mit einer 0:4 Führung nach fünf Minuten direkt gut ins Spiel. Als Konsequenz sah sich Sachsen Zwickau-Trainer Norman Rensch zu einer frühen Auszeit gezwungen. Erst nach sieben Minuten landete Ema Hrvatin den ersten Treffer und beendete damit die Durststrecke. Das Heim-Team stabilisierte sich im Verlauf der ersten Halbzeit und konnte in der zehnten Minute sogar zum 7:7 ausgleichen.
Nach einer Auszeit vom Buxtehuder Trainer fand die Mannschaft schnell wieder zur anfänglichen Überlegenheit zurück und setze sich zur Halbzeit mit sieben Toren (12:19) ab.

In der zweiten Halbzeit war die Führung zu keiner Zeit gefährdet. So sah es auch BSV Trainer Dirk Leun in der anschließenden Pressekonferenz: „Ich denke wir haben verdient gewonnen.“ Besonders lobte er die „engagierte Abwehrleistung über weite Strecken.“ Dass sich beide Trainer in diesem Punkt einig sind, zeigt auch die Aussage von Sachsen Zwickau Trainer Norman Rensch: „Ich muss meinem Trainerkollegen Recht geben: Der Sieg geht verdient nach Buxtehude. Unsere Absprachen, haben nicht funktioniert, wie wir das gebraucht hätten. Es gab zu viele einfache Tore aus der zweiten Reihe“, resümiert er.

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