Foto: Jörg Dembinski

Die kleine Erfolgsserie des TSV Bayer 04 Leverkusen in der Handballbundesliga der Frauen ist gestoppt. Nach zuletzt 5:1-Punkten in Folge gab es für die Werkselfen am Ende einer Englischen Woche bei der 22:34-Niederlage beim Thüringer HC nichts zu holen.

Nach gutem Start war bei den Bayer-Handballerinnen, die ohne Hinkelmann, Ronge und Holste sowie die drei Juniorelfen Leuchter, Terfloth und Hoelzer nach Bad Langensalza gereist waren, ein wenig die Luft raus. 

So häuften sich nach einem guten Start in die Partie ab Mitte der ersten Halbzeit die technischen Fehler, sodass die Gastgeberinnen aus einem 6:7-Rückstand (14.) mit einem 6:0-Lauf eine 12:7-Führung machten und diese Fünf-Tore-Führung mit 15:10 in die Halbzeitpause nahmen.

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Zu zweiten Halbzeit wechselte Elfencoach Johan Petersson die Torhüterin und schickte Nela Zuzic für Kristina Graovac zwischen die Pfosten. Doch nach zweieinhalb Minuten der Schock für die Elfen, als sich Zuzic bei einer Abwehraktion am Knie verletzte und unter Schmerzen gestützt in die Kabine gebracht werden musste.

Mit diesem Tiefschlag im Nacken verloren die Werkselfen ein wenig den Faden und so gelang es nicht mehr, Boden auf den THC gut zu machen. Am Ende fiel die Niederlage deutlich aus, daran änderten auch die acht Treffer von Svenja Huber nichts mehr. Die Bayer-Kapitänin bot an alter Wirkungsstätte erneut eine gute Leistung und wurde von ihrem Ex-Verein und deren Anhang gebührend verabschiedet.

„Wir hatten eine anstrengende Woche mit zwei guten, aber auch sehr harten Spiele hinter uns. Wir haben es die ersten 15 bis 20 Minuten gut gemacht, aber dann waren Kopf und Körper leer, zumal uns einige Spielerinnen und damit die Alternativen gefehlt haben. Heute war es ein schlechter Tag von uns, daraus lernt man und dann geht es weiter“, so Petersson nach der Partie.

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