Foto: Axel Kretschmer

Die Handballfrauen des 1. FSV Mainz 05 reisen am kommenden Samstag, 19:30 Uhr nach Berlin zu den dortigen Spreefüxxen. Die Gegnerinnen rangieren mit 25:7 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz.

Das letzte Punktspiel gewannen die Spreefüxxe mit 26:21 gegen Nürtingen. Dies war ein wichtiger Sieg im Kampf um den Aufstieg. „Wenn man an so einem Tag wie heute den Gegner nicht aus der Halle spielen kann, muss man ihn rausarbeiten und das haben wir heute getan,“ analysierte FÜXXE Coach Susann Müller nach dem Spiel.

Dynamites Coach Florian Bauer hat andere Sorgen. Die im letzten Spiel in Wuppertal verletzten Spielerinnen Annika Hermenau (wahrscheinlich) und Saskia Wagner sind nicht einsatzfähig, Leah Schulze fehlt krankheitsbedingt und Nina und Tina Kolundzic sind fraglich. Neben den Dauerverletzten Natalie Adeberg und Stefanie Güter sowie der abgewanderten Nives Klobucar fehlen somit acht erfahrene und kaum ersetzbare Stammkräfte.

Dennoch wollte man das Spiel nicht absagen, um dadurch nicht indirekt in den Titelkampf einzugreifen. Da auch eine Verlegung aus terminlichen Gründen scheiterte, wird Florian Bauer, der selbst seit über einer Woche zu Hause ist und durch Nicki Nagy und Martin Malik vertreten wurde, einige Spielerinnen der 2. Mannschaft mit nach Berlin nehmen.

„Personell laufen wir „auf der letzten Rille“. Unsere Physio-Abteilung hatte viel Arbeit in der vergangenen Woche. Durch die Spielerinnen aus der 2. Mannschaft hoffe ich, dass wir trotzdem genügend Power haben, um der ein oder anderen auch entsprechend Pausen geben zu können.

Für uns wird es jetzt darum gehen, das Spiel „einfach zu absolvieren“. Vielleicht können wir mit der ein oder anderen Abwehralternative die Berlinerinnen vor entsprechende Aufgaben stellen. Die Mädels werden ehrgeizig sein, um alles zu geben. Die Vorzeichen sind nicht gut, aber manchmal kann gerade das ungeahnte Kräfte freisetzen. Ich möchte 60 Minuten Kampf und Körpersprache sehen“.