Foto: Jörg Dembinski

Zum Abschluss des 14. Spieltages der Handballbundesliga der Frauen gab es zwischen dem TSV Bayer 04 Leverkusen und der HSG Bad Wildungen ein gerechtes 26:26-Unentschieden. Ein Punkt für beide Teams, der sich im Abstiegskampf in der Endabrechnung noch als wertvoll für beide herausstellen kann.

Von dem Punktgewinn waren die Werkselfen, die auf die erkrankten Emilia Ronge und Lilli Holste sowie die verletzte Kim Hinkelmann (Bruch der linken Mittelhand) verzichten mussten, zu Beginn des Spiels allerdings meilenweit entfernt. Nervöse Angriffsbemühungen gepaart mit unkonzentrierter Deckungsarbeit, plötzlich stand es nach zehn Minuten 1:7, später dann 3:9 (14.). 

Die Vipers aus Bad Wildungen, vor der Partei auf dem letzten Tabellenplatz, spielten frisch und munter und keineswegs im Stile eines Abstiegskandidaten drauf los und diktierten die Partie deutlich. 

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Erst nach dem Wechsel auf der Torhüterposition, Nela Zuzic löste Kristina Graovac nach zehn Minuten ab, sowie der Hereinnahme von Viola Leuchter fand das Bayerteam allmählich in die Partie und holte Treffer um Treffer auf.

Es war Kreisläuferin Antonia Hoelzer in ihrem ersten Bundesligaspiel vorbehalten, Sekunden vor dem Seitenwechsel mit ihrem ersten Bundesligator für die erste Führung der Werkselfen überhaupt zu sorgen.

Doch die 14:13-Führung sollte sich nach dem Wechsel erneut in einen Rückstand verwandeln. Wie in Hälfte eins hatten die Vipers den besseren Start in die Partie und übernahmen wieder das Zepter.

Beim Stand von 20:23 zehn Minuten vor dem Abpfiff sah es nicht gut aus für die Gastgeberinnen. TSV-Coach Johan Petersson nahm eine Auszeit und fand offenbar die richtigen Worte, denn Naina Klein gelang mit ihrem zweiten Treffer zum 23:23 der erneute Ausgleich. Zoë Sprengers brachte die Elfen mit dem 26:25 sogar noch einmal in Führung, ehe Jana Scheib in der Schlussminute der verdiente Ausgleich und damit der Punktgewinn für Bad Wildungen gelang.

„Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen und es herrschte Unsicherheit überall. Dann haben wir uns reingekämpft und lagen zur Halbzeit sogar in Führung. Die Vipers kamen aber zurück ins Spiel und haben viel besser gespielt, als es der Tabellenplatz aussagt. Wir können mit dem Punkt sehr zufrieden sein“, so Elfencoach Johan Petersson.

„Ich hätte mir während des Spiels vielleicht mehr als einen Punkt erhofft, doch Leverkusen kam immer wieder zurück. Am Ende sind wir zufrieden, zumal wir bisher nicht allzu viele Punkte geholt haben. Beide Mannschaften haben ein tolles Spiel gemacht“, zeigte sich Vipers-Trainerin Tessa Bremmer am Ende einverstanden mit dem ersten Auswärtspunkt der Saison.

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