Foto: Jörg Dembinski

Nach einem spielfreien Wochenende in der Handballbundesliga steht für die Werkselfen des TSV Bayer 04 Leverkusen eine Englische Woche mit zwei Heimspielen am Stück bevor. Den Anfang des „Dreierpacks“ macht am Sonntag die erste Heimpartie gegen die HSG Bad Wildungen Vipers. Anwurf in der Ostermann Arena ist um 16 Uhr.

Gegen den derzeitigen Tabellenletzten, die Vipers haben allerdings auch erst zehn der 13 Hinrundenspiele absolviert, sieht Elfentrainer Johan Petersson eine ähnliche Ausgangslage auf sein Team zukommen, wie vor der letzten Heimpartie gegen Buchholz 08-Rosengarten: „Es ist genau wie gegen die Luchse. Wir können uns mit einem Sieg gegen einen direkten Konkurrenten weiter Luft im Abstiegskampfverschaffen.“

In besagtem Heimspiel gegen die Handball-Luchse aus der Nordheide hatten die Werkselfen dem Druck Stand gehalten und beim deutlichen 33:22-Heimsieg ihre bisher beste Saisonleistung abgeliefert. Daran, so der 48 Jahre alte Schwede, wollen sie auch gegen die Vipers anknüpfen. Im Hinspiel gelang den Werkselfen zum Saisonauftakt ein 27:24 bei der HSG. 

Die Gäste aus Nordhessen haben in der Liga bisher nur wenige Erfolgserlebnisse verbuchen können. Lediglich ein Heimsieg gegen Buchholz 08-Rosengarten steht bisher auf der Habenseite. Im letzten Ligaspiel sprang daheim gegen Aufsteiger BSV Sachsen Zwickau zudem lediglich ein 19:19 heraus.

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Nachdem Corona zwischenzeitlich fast die gesamte Mannschaft erwischt hatte, kehrten die Vipers am vergangenen Wochenende im DHB-Pokal-Viertelfinale beim Buxtehuder SV in den Spielbetrieb zurück, unterlagen aber nach gutem Start am Ende deutlich mit 22:36 und müssen sich nun ausschließlich auf den Klassenerhalt in der Bundesliga konzentrieren.

„Das Spiel am Sonntag ist eines der wichtigsten Spiele in der bisherigen Saison. Die Mannschaft hat aus dem Sieg gegen die Luchse neues Selbstvertrauen ziehen können und ich bin optimistisch, dass sie auch gegen die Vipers ein gutes Spiel machen wird. Wenn wir uns zu 90 Prozent auf uns selbst konzentrieren, dann sieht es gut aus“, so Petersson, der noch keinen Gedanken an die beiden folgenden Partien gegen Blomberg am Mittwoch und dann beim Thüringer HC verschwendet: „Wir denken nur von Spiel zu Spiel und haben uns gut auf Bad Wildungen vorbereitet.“

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