Foto: Matthias Wieking

Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Bietigheim gab es auch für das Team von Trainer Steffen Birkner am Mittwochabend nichts zu holen. Nach hartem Kampf verliert die HSG Blomberg-Lippe ihr Heimspiel mit 24:27 (12:15).

Das favorisierte Team von Trainer Markus Gaugisch kam gut in die Partie und nutzte die Fehler der HSG in der Anfangsphase eiskalt aus, um mit einem 4:0-Lauf auf das zwischenzeitliche 1:5 in der 4. Spielminute davonzuziehen. Das junge Team aus der Nelkenstadt ließ sich dadurch allerdings nicht beeindrucken, fand im Anschluss immer besser in die Begegnung und kam durch die gut aufgelegte Ann Kynast in der 17. Spielminute auf 8:9 heran. Bis zur Halbzeit blieb es ein muntere Schlagabtausch, in der sich Bietigheim auch dank einiger Paraden von Gabriela Moreschi zum Halbzeitstand von 12:15 wieder etwas absetzen konnte.

Auch nach der Halbzeit blieb es ein umkämpftes Spiel, in dem die SG BBM jedoch stets in Führung lag. Bis zum 21:23 in der 45. Spielminute blieb die HSG in Schlagdistanz, ehe Bietigheim mit dem 22:27 durch Kim Naidzinavicius für die Vorentscheidung sorgte. Die HSG bäumte sich in der Folge aber noch einmal auf und verkürzte durch Michalczik und Quist zum Endstand von 24:27. Beste Werferinnen waren Marie Michalczik auf Seiten der HSG sowie Danick Snelder und Trine Ostergaard von der SG BBM mit jeweils fünf Treffern.

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Dennoch zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft zeigte sich Trainer Steffen Birkner nach Spielschluss: „Gegen eine solche Spitzenmannschaft entscheiden am Ende Nuancen. In der ersten Halbzeit lassen wir den ein oder anderen freien Wurf liegen. Wir verteidigen aber über 60 Minuten leidenschaftlich, stellen Bietigheim vor Probleme und machen das sehr ordentlich. Wir wussten um die schwierige Personalsituation des Gegners und wollten Gas geben, was wir auch getan haben. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, wir haben alles getan was heute drin war. Uns wurden Entwicklungsfelder aufgezeigt, an denen wir arbeiten müssen. Wir können dennoch stolz auf die Leistung sein und darauf aufbauen.“

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