Foto: TuS Metzingen

Seit der Bekanntgabe Mitte Dezember, dass Edina Rott ihr Amt als Cheftrainerin der TUSSIES zur Saison 2022/23 niederlegt, befand sich TuS-Geschäftsführer Ferenc Rott mit Hochdruck auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer. Nun ist der Manager der Pink Ladies in der Schweiz fündig geworden.

Der Österreicher Werner Bösch wird ab der kommenden Saison die Zügel auf der TUSSIES- Bank in der Hand halten und unterschreibt einen Zwei-Jahresvertrag mit Option auf ein weiteres Jahr. Der 36 Jahre alte EHF Mastercoach ist zurzeit im Männerbereich aktiv, betreut als Cheftrainer den Schweizer Zweitligisten HSC Kreuzlingen und als Assistenz- bzw. Individual- Trainer den Champions League Teilnehmer Kadetten Schaffhausen (ebenfalls Schweiz).

Während seiner erfolgreichen Zeit mit der Damenmannschaft des LC Brühl, wurde Werner Bösch in den Jahren 2016 und 2017 zum Trainer des Jahres (Frauen) in der Schweiz gewählt. Neben den Vereinstätigkeiten ist er ebenfalls bei der Swiss Handball Academy tätig und weiß mit jungen Talenten umzugehen.

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„Für mich sind die TUSSIES der nächste große Schritt in meiner persönlichen Entwicklung. Es war immer ein riesengroßer Traum von mir eine international bekannte Profimannschaft zu übernehmen, diese Chance bekomme ich in Metzingen. Ich freue mich darauf ab Sommer mit einer jungen, hungrigen und ausgewogenen Mannschaft arbeiten zu dürfen und jede Spielerin individuell weiterzuentwickeln. Ich will unbedingt das starke Tempo- und Umschaltspiel beibehalten und dieses über eine gute Defensive als Grundstein aufbauen. Die Vorfreude auf die Herausforderung ab dem kommenden Sommer ist groß.“, so der zukünftige Trainer.

Auch TuS-Manger Ferenc Rott zeigte sich sichtlich erfreut nach der Vertragsunterschrift des neuen Teamchefs: „Nach der Entscheidung , dass Edina nach der laufenden Saison aufhört, haben wir natürlich mit vielen Kandidaten gesprochen. Ich kenne Werner Bösch seit seiner Zeit beim LC Brühl und er ist ein sehr talentierter Trainer , der voll in unser Profil passt. Mit ihm bekommen wir einen jungen, ambitionierten und bereits erfahrenen Chefcoach. Die neuen Impulse werden die Mannschaft sicherlich weiter voranbringen. Dass er junge Spieler:innen entwickeln kann hat er zuletzt auch in der Schweizer Handballakademie unter Beweis gestellt.“

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