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Eigentlich hätten sich die Bensheim/Auerbach Flames und die HSG Blomberg-Lippe bereits Anfang Januar gegenübergestanden. Ein Corona-Fall im Team der Nelkenstadt sorgte jedoch dafür, dass die Begegnung verschoben werden musste. Am kommenden Samstag (29.01.) ist es nun soweit. Im Nachholspiel des 9. Spieltags der Handball Bundesliga Frauen reisen die Lipperinnen nach Bensheim, wo das Team von Trainer Steffen Birkner in der Weststadthalle ab 18 Uhr zwei wichtige Punkte einfahren möchte.

Zumindest die bisherige Bilanz spricht vor dem Duell gegen die Flames klar für die HSG. 12-mal trafen beide Vereine bislang aufeinander, 12-mal setzten sich die Blombergerinnen durch. Zuletzt im Mai letzten Jahres, als sich die HSG am letzten Spieltag knapp mit 23:21 vor einer Geisterkulisse in der heimischen Halle an der Ulmenallee durchsetzte. Eine Statistik, die Birkner vor dem Duell gegen Bensheim/Auerbach nur wenig interessiert.

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„Uns steht erneut ein schwieriges Spiel bevor. Wir wollen unbedingt wieder Boden gut machen. Dafür haben wir die Niederlage gegen Halle-Neustadt unter der Woche sehr kritisch analysiert und uns als Mannschaft zusammengesetzt. Eine Antwort muss jedoch morgen auf dem Feld erfolgen. Es wird für jede Spielerin darum gehen an ihr Leistungsmaximum zu gehen und als geschlossene Einheit bis zum Ertönen der Schlusssirene alles für die zwei Auswärtspunkte zu geben“, fordert Birkner einen mutigen Auftritt seiner Schützlinge. Das Team von Trainerin Heike Ahlgrimm spielt einmal mehr eine erfolgreiche Saison, steht derzeit mit 9:11-Punkten auf Platz 8 der Tabelle. Nach der langen WM-Pause meldeten sich die Flames zunächst mit einem 31:29-Erfolg gegen Metzingen zurück, verloren jedoch zwei Wochen später bei den abstiegsbedrohten Luchsen mit 25:26. Mit einem Sieg könnte die HSG, welche durch die Niederlage in Halle-Neustadt bis auf Platz 11 abgerutscht war, punktetechnisch zu den Hessinnen aufschließen.

Ob Birkner im Duell gegen die Flames wieder auf Laetitia Quist und Ndidi Agwunedu zurückgreifen kann, ist noch unklar. „Beide sind seit einer Woche wieder voll im Mannschaftstraining dabei. Eine endgültige Entscheidung werde ich jedoch erst heute nach dem Abschlusstraining fällen“, gibt der HSG-Trainer Auskunft über den Gesundheitsstand seiner Spielerinnen. Unterstützung erhält das Bundesligateam erneut von den beiden Talenten Nieke Kühne und Leni Ruwe, welche aus dem eigenen Nachwuchs aufrücken. „Leni und Nieke sind zuletzt mutig aufgetreten. Das hat mir imponiert und ich freue mich, dass sie auch am Wochenende als zusätzliche Optionen für den Rückraum zur Verfügung stehen.“ Weiterhin fehlen wird hingegen nach ihrem Kreuzbandriss Nele Franz.

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