Spielerinnen der 1. Bundesligamannschaft der TuS Metzingen haben Anfang dieser Woche zwei Kameras im Umkleideraum der Öschhalle entdeckt. Die Polizei wurde daraufhin vom Verein umgehend informiert und nahm die Ermittlungen auf. Innerhalb weniger Stunden wurde eine Person aus dem näheren Mannschaftsumfeld ermittelt, die nun unter dringendem Tatverdacht steht. Die Zusammenarbeit mit der tatverdächtigen Person wurde umgehend beendet. Bereits im vergangenen Jahr gab es bei den Handball-Luchsen in Buchholz einen ähnlichen Vorfall.

Manager Ferenc Rott: „Diese widerliche Tat – zudem auch noch durch eine direkte Vertrauensperson –, ist einfach nur schockierend und hat uns alle sehr getroffen. Wir haben diesen Vorfall intensiv mit der Mannschaft besprochen und ich bin sehr beeindruckt, dass unsere Spielerinnen so stark zusammenhalten und gemeinsam beschlossen haben, das Spiel gegen Bietigheim zu bestreiten. Wir werden uns durch so etwas nicht kleinkriegen lassen – und dass das Team sofort wieder Handball spielen möchte, ist ein sehr starkes Signal. Wir haben in dieser schwierigen Zeit von Polizei, Verband und anderen Mannschaften viel Unterstützung erfahren. Das hilft natürlich, und dafür bedanken wir uns.“

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Der Verein steht weiterhin in unmittelbarem Kontakt mit der Polizei und bittet darum, sich bei Fragen hinsichtlich der weiteren Ermittlungen direkt an die Behörde zu wenden. „Wir wissen den bedrückenden Vorfall bei der Polizei in guten Händen und bitten daher auch um Verständnis, dass wir uns zu weiteren Details derzeit nicht äußern.“

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